Handball
: Maulburg/Steinen will weniger Geschenke verteilen

Die beiden Handball-Verbandsligisten aus der Region bestreiten am Wochenende Auswärtsspiele.
Von
Mirko Bähr
Oberndorf
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Nathalie Herzog ist mit der HSG Dreiland auswärts im Einsatz.

oto: Grant Hubbs

KREIS LÖRRACH. Die SG Maulburg/Steinen ist am Samstag bei der SG Tübingen zu Gast. Die HSG Dreiland tritt bei der SG TG Altdorf/DJK Ettenheim an.

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken geht es für die Damen der SG Maulburg/Steinen nun auf Reisen. Ziel der Verbandsligatour ist diesmal die SG Tübingen, die bisher zweimal schwer unter die Räder gekommen ist.

Die beiden deutlichen Niederlagen in den ersten beiden Saisonpartien sind SGMS-Coach André Leuchtmann natürlich nicht verborgen geblieben. Mal fing sich Tübingen 46, dann 44 Treffer ein. „Sie haben viele Gegentreffer kassiert“, unterstreicht er vor dem Match am Samstag, 18 Uhr, in der Sporthalle des Landkreises in Derendingen.

Dennoch werde die Partie kein Selbstläufer, warnt Leuchtmann und verweist auf viele gute Sequenzen im Spiel der Tübingerinnen. „Es ist ein junges Team, immer mit positiver Ausstrahlung. Wenn sie ihre Schwächephasen nicht hätten …“

Der eher unerfahrene Gegner spiele mit Tempo nach vorn und hätten seine Qualität eindeutig im Angriff. „Den müssen wir in den Griff bekommen. Wir müssen sie stressen, attackieren und die Passwege zustellen“, weiß Leuchtmann.

Selbst müsse man weniger Fehler fabrizieren als noch in den ersten beiden Saisonpartien. „Da waren viele einfach Ballverluste dabei. Wir haben viel zu häufig den Ball hergeschenkt.“ Daran arbeite man.

Im Kasten wird diesmal Routinier Steffi Kovacic für Anja Rüch stehen. Letztere macht die Reise nicht mit, wie auch Tamara Posovszky, auf die Coach Leuchtmann in Tübingen verzichten muss.

SG TG Altdorf/DJK Ettenheim – HSG Dreiland, Sa.; 18 Uhr: Vor einer hohen Auswärtshürde stehen die Verbandsliga-Damen der HSG Dreiland am Wochenende, wenn es an Spieltag zwei zur SG TG Altdorf / DJK Ettenheim geht. Dort wartet ein offensivstarker Gastgeber, während die HSG noch die Last Minute-Niederlage verdauen muss.

Von einem „missglückten Saisonauftakt und zwei verschenkten Punkten“, spricht Coach Christan Weber vor dem ersten Auswärtsspiel der Runde. In der Ettenheimer Herbert-König Sporthalle treffen die Dreiländerinnen am heutigen Samstag, 18 Uhr, auf einen Gegner, der zum Auftakt einen deutlichen Erfolg in Tübingen eingefahren hat.

„Da haben sie 46 Tore erzielt und überzeugt“, weiß Weber und warnt schon einmal deutlich: „Da wird jeder Fehler konsequent und mit hohem Tempo bestraft.“ Und so gilt es, einfache Fehler abzustellen und falls doch mal ein Missgeschick im eigenen Angriffsspiel passiert, schnell den Rückwärtsgang einzulegen.

Das allerletzte Tor im Heimspiel, dass der HSG in letzter Sekunde das Remis vermasselte ist das Paradebeispiel dafür, wie ein Rückzugsverhalten nicht vonstatten gehen darf. „Da muss Tempo rein“, so Weber. Besser agieren müssen seine Schützlinge auch in Sachen Torabschluss. „Gerade einmal 52 Prozent der Abschlüsse fanden gegen Weilstetten den Weg ins Tor“, macht Weber deutlich. Das habe seinem Team am Ende das Genick gebrochen.

Personell sieht es am Wochenende nicht allzu rosig aus. Mit Finja Knössel, Kim Hablitzer und Jana Darius fehlen gleich drei wichtige Stützen des Teams. Weber möchte das Spiel möglichst lange offen gestalten, um die SG so in Zugzwang bringen zu können.

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Freitag um 12.00 Uhr
Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.