Gutes erstes und letztes Viertel
: Rottweiler Basketballer geben sich keine Blöße

Die Neckarstädter lösten die Aufgabe in Böblingen mit einem verdienten 81:62-Sieg und sind weiter im Rennen um die Vizemeisterschaft.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Moritz Leichtle

Bernd Müller

SV Böblingen Panthers – TSV Rottweil Werewolves 62:81 (18:30, 9:6, 23:22, 12:23). Furioser Start, starkes Ende, dazwischen ein paar Kuriositäten: Hierbei überraschte nach starken ersten zehn Minuten mit einer 30:18-Gästeführung und Offensivbasketball, dass aus dem Spiel mit vielen Punkten ab der 11. bis zur 20. Minute ein Low-Score-Game wurde.

Die Panthers erspielten im zweiten Viertel ein mageres 9:6, bei Rottweil wollte nichts mehr in den Korb fallen. Über eine 36:27-Pausenführung versenkten beide Teams nach dem Seitenwechsel wieder mehr Versuche und so gab es 55 Punkte. Die Gastgeber hatten in der 30. Minute mit 23:22 die Nase vorne und hielten den Spielstand mit 58:50 noch offen.

Am Ende ganz souverän

Rottweil konzentrierte sich für das vierte Viertel und machte ab der 31. Minute den Sack zu. Eine gute Defense ließ beim 23:12 nur noch wenige Gastgeber-Punkte zu. Die Werwölfe hatten mit ihrer kleinen Besetzung von acht Mann ohne fünf Akteure (Davor Barovic, Niko Rapljenovic, Benjamin Schmid, Tobias Lux und Mika Köhne) vor allem aus der Distanz einen starken Tag: 11:7-Dreier von sechs verschiedenen Spielern ragten heraus. Beste Werfer SV Böblingen: Torben Strieder (18), Marlon Bradac (15), Jakob Shipman (14); Ibrahim Grönebaum (13). Punkte TSV Rottweil: Lauca Rauschenberger (22), Emile Mugabo (16), Valentino Siino (15), Moritz Leichtle (8), Charalampos Kiriakidis (7), Immanuel Schirling (7), Patryk Schendzielarz (3), Mirko Strugar.

Blick auf die Tabelle: Überraschend kassierte der Spitzenreiter TB Kirchentellinsfurt Echaz Ballers mit 76:83 bei vamos! TSG Söflingen die erste Saisonniederlage. Zur Pause führte der Fast-Meister bereits mit 23:35, die zweiten 20 Minuten endeten nach einem Offensivfeuerwerk für die Ulmer Vorstädter mit 60:41. K’furt (13:1/26) hätte bei einem Sieg in Ulm die Sektkorken knallen lassen können. Rangiert aber immer noch  vor Söflingen (10:3/20) und Rottweil (10:4/20), die nach ihrem regulären spielfreien Wochenende am 22./23. März am 30. nach Söflingen reisen und gewinnen müssen, um Platz zwei zu sichern.

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Freitag um 12.00 Uhr
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