Landesliga VfB Bösingen: VfB wird enorm gefordert

Ben Fischer (in Weiß) wechselt im Sommer vom FC Suebia Rottweil zum VfB Bösingen.
Bernd MüllerSC 04 Tuttlingen – VfB Bösingen (Samstag, 15.30 Uhr, Kunstrasen, Vorrunde: 3:4). VfB-Trainer Peter Leopold geht von „einem schwierigen Spiel gegen einen präsenten Gegner, der immer schwer zu spielen wird. Da sind wir nicht unbedingt Favorit. Nach der Startniederlage müssen wir uns in allen Bereichen steigern. Über 90 Minuten zulegen, damit wir wieder offensiv besser zu Chancen und Toren kommen. In eine Kompaktheit kommen, keine Lücken lassen für die Tuttlinger. Die Defensivabteilung muss im Verbund besser spielen. Wir haben es gegen sehr gute Rottenburger nicht so schlecht gemacht.“
Personelle Situation
Hier merkte man den Bösingern beim 0:3 gegen Rottenburg die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive an. Ohne Torsten Müller (der wieder in den Kader rückt) und einen nicht hundert Prozent fitten Marius Beiter war es schwer die Energie in erfolgversprechend in den gegnerischen Strafraum zu bringen.
Einige Fragezeichen
Fragezeichen gibt es noch hinter den Einsätzen von Noah Kimmich, Flavio Ippolito sowie Leon Schlosser. Philipp Haaga trainierte nach der USA-Rückkehr wieder und ist eine erfahrene Alternative im defensiven Mittelfeld.
Ben Fischer wird ab Sommer den VfB Bösingen verstärken. „Er war bei uns auf dem Zettel, weil wir perspektivisch einen Linksfuß gesucht haben für die Offensive und verjüngen möchten. Er ist sehr zielstrebig“, freut sich Leopold auf den schnellen Mann vom Bezirksligisten FC Suebia Rottweil, dessen Vater Uli, der mit Peter Leopold früher zusammen beim FC Epfendorf in der Landesliga und einige Jahre in der Verbandsliga beim FV 08 Rottweil spielte.
SC 04 Tuttlingen
Die Elf von Trainer Andreas Probst ist aktuell Zehnter (22) mit sieben Punkten Rückstand auf den VfB.
In Nehren gab es eine knappe 0:1-Startniederlage. Allerdings gewannen die Donaustädter die letzten drei Heimspiele vor der Winterpause gegen Dornhan (4:2), Straßberg (2:0) und Albstadt (3:2).
Die Achse besteht aus den erfahrenen Robin Petrowski, Mario Giesler oder Buba Camara.
Gerade in der Offensive gibt es einige Alternativen von der Bank mit Nico Romano, Carlos Hehl oder Nico Wieneke.