Fußball VfB Bösingen
: Hohe Auftakthürde für VfB

Mit dem SV Nehren erwartet der VfB Bösingen einen Gegner, gegen den man zuhause eine enorme Negativbilanz vorweist.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Andy Griesser (rechts) fiebert mit dem VfB Bösingen dem Heimauftakt gegen den SV Nehren entgegen.

Holger Rohde

VfB Bösingen – SV Nehren (Sonntag, 15 Uhr). Ein dicker Brocken zum Start – Bösingens Trainer Peter Leopold gut in die Runde starten und erstmals vor heimischer Kulisse gegen den SV Nehren gewinnen möchte: Mit einem Heimspiel gegen den langjährigen etablierten Liga-Weggefährten aus dem Steinlachtal eröffnet der VfB auf den „Bruckäcker“ seine Saison. Das Ziel von Trainer Peter Leopold ist klar: „Wir wollen mit einem Sieg in die Saison starten.“

SV Nehren liegt dem VfB nicht

Was auf dem Papier wie eine Floskel klingt, hat es jedoch für die Bösinger in sich: Leopold geht in sein siebtes Jahr als Trainer des VfB. Daheim hat er gegen den SV Nehren jedoch noch nie ein Punktspiel gewonnen. „Ja, es stimmt, die liegen uns jetzt auf eigenem Platz nicht so. Es gab vor einigen Jahren mal ein 5:4 nach Verlängerung im Pokal. Insgesamt kennen sich beide Mannschaften sehr gut, es sind immer spannende, torreiche und intensive Duelle, die auf Augenhöhe absolut offen sind.“

Letzter Heimsieg gelang 2015

Angesichts dieser verkehrten Bilanz (Nehren gewann öfters in Bösingen, der VfB wiederum häufig in Nehren), lohnt ein Blick in die statistische Vergangenheit: Als Auftaktduell zum Saisonstart gab es dieses Spiel schon 2022. „Damals haben wir in Nehren am 7. August 4:0 gewonnen“, so der Bösinger Trainer. Nun wäre es daher an der Zeit, daheim nachzulegen, nachdem der VfB letztmals in der Landesliga am 9. Mai 2015 vor über zehn Jahren mit 2:1 gegen die Nehrener siegte.

Fehlstart vermeiden

Gästetrainer Pedro Keppler war seinerzeit selber noch Spieler. Für Kollege Leopold ist der Start umso wichtiger, „weil wir in 2024 daheim gegen den späteren Absteiger SV Wachendorf mit 1:3 völlig in den Sand gesetzt haben. So etwas soll, darf und wird nicht noch einmal passieren. Darum werden wir mit aller Macht daheim einen Dreier anstreben. Die Vorbereitung war darauf ausgerichtet, wir haben gut trainiert und sind vorbereitet“, beobachtete Leopold den Gegner beim 3:0-Sieg im WFV-Pokal beim Nachbarn SV Winzeln.

Dort sah er „ein Team, welches bekanntermaßen über die Körperlichkeit physisch sehr stark in den Zweikämpfen kommt.“ Der Kern spielt seit Jahren zusammen, wie Marco Binder, Benedikt Rammeiser, Benjamin Schindler, Frederick Mohr, Torjäger Marvin Hamm oder Raphael Nill, dem unter der Woche im letzten Test gegen den Bezirksligisten VfL Herrenberg (6:3) vier Treffer gelangen.

Einsatz einiger Spieler fraglich

Die fünf Neuzugänge sind Burak Dursun (SSC Tübingen), Max Bauknecht (SV 03 Tübingen), Luis Sinz (TSG Balingen II), Rückkehrer Yannik Dorka (SG Mössingen-Belsen), Ben Bahle (VfL Pfullingen II). Verlassen haben den SVN Oliver Traub (hört auf), Tim Staiger und Stefan Mader.

Beim Gastgeber VfB fehlen fünf Akteure und es gibt noch Fragezeichen: Andy Zimmermann (sein Bruder heiratet), Fabian Schmid (Wade), Marvin Schlosser (Ferse), Steffen Kramer (Knie) fehlen sicher, der Einsatz von Niklas Wulle ist noch offen.

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