FC 08 Villingen Social Media
: Bei den Zugriffen rangieren die Nullachter auf einem Top-Platz

Beim Rückblick auf die sportlich enttäuschende Regionalliga-Saison gibt es in anderen Bereichen für die Villinger aber hervorragende Zahlen, die für sich sprechen.
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(pm/red)
Oberndorf
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Beeindruckende Zahlen: Der FC 08 war in der vergangenen Regionalliga-Saison in den sozialen Medien sehr gefragt.

Marc Eich

Der FC 08 Villingen blickt kurz vor dem Start in die Saison-Vorbereitung noch einmal auf die Regionalliga-Runde 2024/25 zurück. Auch wenn der FC 08 Villingen am Ende mit 21 Punkten auf der Habenseite als abgeschlagenes Schlusslicht wieder den Weg zurück in der Oberliga antreten musste, so belegten die Villinger in ein paar anderen Statistiken alles andere als Abstiegsplätze.

Sogar einen überragenden zweiten Rang schafften die Nullachter bei den durchschnittlichen Nutzerzugriffen auf ihre erzielten Tore auf dem Instagram-Account der Regionalliga Südwest.

Der Zahlenspiegel

Etwas überraschend und geradezu überragend war das Abschneiden der Villinger in Sachen Social Media. Die Regionalliga Südwest registrierte, welche der erzielten Tore der Clubs, die als Shortvideos aus den kommentierten Leagues-Mitschnitten genommen wurden, auf ihrem Instagram-Account am meisten Zugriffe generierte. Der FC 08 belegt dabei mit durchschnittlich 18 369 Zugriffen pro Tor einen herausragenden zweiten Rang hinter Eintracht Trier (22 257) und weit vor so renommierten und zuschauerstarken Clubs wie den Offenbacher Kickers, Stuttgarter Kickers oder Hessen Kassel.

Die Stuttgarter Kickers, die allerdings auch viele eigene Videos über die vereinseigenen Kanäle produzieren, kommen auf durchschnittlich 16 555 Zugriffe pro Tor auf dem Instragram- Account der Regionalliga Südwest. Die weiteren Zuschauerkrösus-Vereine Hessen Kassel (durchschnittlich 15 719 Zugriffe) und Offenbacher Kickers (12 968 Zugriffe) belegen in dieser Statistik die Plätze 5 und 8. Tabellenletzter ist mit 8278 Zugriffen pro ausgestrahltem Tor Eintracht Frankfurt II knapp hinter SGV Freiberg (8798).

Eine große Reichweite

Der FC 08 war auf Social Media eine echte Marke und Hausnummer. Dazu passt auch, dass der FC 08 im Vergleich zu anderen vergleichbaren Clubs wie dem Bahlinger SC und der SG Barockstadt Fulda mit fast 8000 Followern deutlich die Nase vorn hat. Sicher auch ein Verdienst des FC 08-Social-Media-Teams um Leonie Heidinger und Ecenur Yilmaz. Auch die erzielte Reichweite des FC 08-Instagram-Accounts war enorm und betrug bis zu 800 000 erreichte Personen – in Spitzenzeiten sogar über eine Million.

Die Zuschauerstatistik

Was die Erwartung an den Zuschauerdurchschnitt in der MS Technologie-Arena anbelangt, hätte der FC 08 Villingen sich vor der Saison etwas mehr Zuspruch erhofft. Allerdings gestaltete sich der Saisonverlauf auch derart, dass man bereits recht kurz nach der Winterpause kaum noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt hatte. Insofern erklärt sich am Ende auch, dass durchschnittlich 966 Zuschauer die Stadiontore der MS Technologie-Arena pro Spiel besuchten. Damit belegten die 08er aber immerhin noch Platz 12 in der Regionalliga Südwest – knapp vor dem südbadischen Rivalen Bahlinger SC (957).

Die Offenbacher Kickers stellten hier den unangefochtenen Spitzenreiter mit sage und schreibe 6767 Zuschauern pro Heimspiel – gefolgt von den Stuttgarter Kickers mit 4738

Besuchern pro Spiel.

Vorrunde – Rückrunde

Der FC 08 Villingen – das dürfte kaum eine Überraschung sein – hat seinen Löwenanteil des Zuschauerumsatzes natürlich in der Vorrunde gemacht, als man in einer noch nicht ganz so aussichtslosen Tabellensituation war. Immerhin 1 203 Zuschauer passierten da pro Spiel die Tore der MS Technologie-Arena. Den besten Besuch verzeichneten die Villinger dabei gegen die Offenbacher Kickers mit 1543 Zuschauern.

In der Rückrunde kamen die Zuschauer in Anbetracht der abgeschlagenen Tabellensituation weniger in den Friedengrund. Der Schnitt lag hier nur noch bei gut der Hälfte, nämlich 698 Zuschauern pro Heimspiel.

Die Bilanz der drei 08-Trainer

Was wirklich bemerkenswert war an dieser Regionalligasaison, ist die Tatsache, wie die Mannschaft des FC 08 Villingen unter Cheftrainer Steffen Breinlinger im letzten Saisonviertel aufgetreten ist. Vor allem beeindruckend war der 6:1-Kantersieg beim Mitabstiegskonkurrenten Göppingen. Außerdem nicht zu vergessen der toll erkämpfte 3:1-Heimsieg am vorletzten Spieltag gegen den Meister und Aufsteiger TSG Hoffenheim sowie das überaus unterhaltsame und vor allem in der zweiten Halbzeit überragende 4:3 der 08er beim Bahlinger SC zum Saisonfinale.

Punktemäßig holte damit Cheftrainer Steffen Breinlinger auch im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern mit einem nach der Winterpause noch mal geschwächten Kader die beste Punktebilanz. In 13 Spielen sammelte Breinlinger mit seiner Mannschaft 11 Punkte – immerhin 0,85 Punkte pro Spiel. Demgegenüber sah die Bilanz von Mario Klotz (7 Punkte in 11 Spielen – durchschnittlich 0,64 Punkte pro Spiel) und Adam Adamos (3 Punkte in 10 Spielen – durchschnittlich 0,3 Punkte pro Spiel) schlechter aus.

Der Ausblick

Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Breinlinger und seinem Trainerteam um Co-Trainer Matthias Uhing und Torwarttrainer Patrick Rominger zuletzt aufgetreten ist, beeindruckte die Zuschauer, sorgte für ein unter diesen Umständen nicht unbedingt zu erwartendes Stimmungshoch und macht definitiv Lust und Hoffnung auf die nun anstehende Oberliga-Saison – zumal der Großteil der intakten Mannschaft auch zusammengeblieben ist.

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