Fußball SV Seedorf: SVS beim Titelaspiranten

Der SV Seedorf (blaue Trikots, Heiko Föll, Mario Grimmeißen und Marvin Roth) will in Nehren entschlossen auftreten, um etwas Zählbares mitnehmen zu können.
Fritz RudolfSV Nehren – SV Seedorf (Sonntag, 15 Uhr). Das erwartet nicht nur Trainer Emanuele Ingrao. Ganz entscheidend dürfte dies auch von der personellen Situation abhängen, hofft der SVS-Coach, dass von den zuletzt ausgefallenen Spielern möglichst alle wieder an Bord sind.
Fragezeichen
„Hinter einigen steht noch ein Fragezeichen“, so Ingrao. Nach der Aufarbeitung des letzten Heimspiels meinte der Coach des SV Seedorf: „Jeder weiß, was Sache. Wir müssen Charakter zeigen, dürfen uns nicht alles gefallen lassen“, erwartet er ein entschlossenes Auftreten seiner Mannschaft. „Man muss sich das Glück auch mal erzwingen. Ich will eine Reaktion sehen“, so sein Appell.
SV Nehren hat Titelambitionen
Damit dürfte es im Steinlachtal zur Sache gehen. Insgesamt waren die bisherigen Gastspiele des SV Seedorf recht erfolgreich, konnte man immer wieder punkten, wie zuletzt beim 0:0 in der Vorsaison. Der SV Nehren, schon oft mit zum Favoritenkreis gerechnet, spielt in dieser Saison bislang eine wirklich starke Rolle. Mit den Titelambitionen meint man es im Steinlachtal diesmal ernst. Das Team des langjährigen Trainers Pedro Keppler ist Tabellenzweiter und noch ungeschlagen. Der SVN überzeugt in Angriff und Abwehr, wie das Torverhältnis von 18:4 bestätigt.
Schwer auszurechnen
Der Kader der Gastgeber hat eine Vielzahl von Akteuren, die auch als Torschützen glänzen. Marco Binder (4), Yannik Dorka (3), Marvin Hamm (3) und Philipp Frank (3) sind dabei die Hauptakteure. Das macht den SV Nehren sehr unberechenbar und verdeutlicht auch, dass auf die Defensive des SV Seedorf eine große Herausforderung zu kommt.
Emanuele Ingrao konnte den Gegner schon beobachten und bestätigt: „In dieser Saison sind die besser als sonst, haben eine wirklich gute Mannschaft.“ Daher sieht er es als enorm wichtig an, so lange wie möglich die Null zu halten, besser noch, erst gar nicht in Rückstand zu geraten.