Fußball-Schweizer Super-League
: Es weht ein frischer Wind in Basel

Der FC Basel ist in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet. Nach vier Wochen Pause bat Trainer Stephan Lichtsteiner seine Mannschaft wieder auf den Trainingsplatz.
Von
Uli Nodler
Basel
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FCB-Cheftrainer Stephan Lichtsteiner erwartet von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung.

Thomas Hess

Sechs Testspiele, darunter ein attraktiver Abschluss gegen Juventus Turin, sollen den Grundstein für eine erfolgreiche Spielzeit legen. Der ehemalige Nationalspieler geht damit in seine erste komplette Sommervorbereitung als Cheftrainer der „Bebbi“.

Etliche Veränderungen im Basler Kader

Im Kader gibt es bereits einige Veränderungen. Mit Nationaltorhüter Jonas Omlin steht der Nachfolger von Marwin Hitz fest. Verlassen haben den Club dagegen Finn van Breemen, Dion Kacuri und Dominik Schmid, die neue Herausforderungen suchen. Weitere Transfers sind nicht ausgeschlossen, da mehrere Leistungsträger auf dem Markt begehrt sind. Zudem kehren einige Leihspieler wie Andrin Hunziker, Gabriel Sigua, Philip Otele oder Djordje Jovanovic zunächst nach Basel zurück und wollen sich für einen Platz im Team empfehlen.

Kaderplanung: Trainer wünscht sich früh Klarheit

Lichtsteiner wünscht sich möglichst früh Klarheit in der Kaderplanung. „Es wäre gut, wenn der Kader zum Trainingsstart mehrheitlich steht“, hatte der 42-Jährige bereits im Hinblick auf die Vorbereitung erklärt. Gleichzeitig setzt der Trainer auf eine breite Verantwortung innerhalb der Mannschaft und will die Abhängigkeit von Xherdan Shaqiri verringern. „Die Spieler stehen in der Pflicht“, betonte Lichtsteiner und stellte klar, dass Mentalität und Einsatzbereitschaft entscheidende Kriterien für die Saison 26/27 seien.

Auch die Nachwuchsarbeit spielt unter dem neuen Trainer eine wichtige Rolle. Die Talente Noah Kakor und Jean Doucoure dürfen sich im Kreis der Profis zeigen und sollen Schritt für Schritt an das höchste Niveau herangeführt werden. Damit verfolgt der FC Basel weiterhin den Weg, eigene Talente frühzeitig einzubinden.

Bis zum Saisonstart Ende Juli bleiben dem FC Basel noch rund vier Wochen, um die Mannschaft zu formen. Der sportliche Leiter Valentin Stocker und die Verantwortlichen arbeiten parallel an weiteren Anpassungen im Kader.

In Basel hofft man, nach der enttäuschenden vergangenen Saison wieder zu alter Stärke zurückzufinden und im Kampf um die Spitzenplätze ein gewichtiges Wort mitzureden zu können.

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