Fußball: Platz fünf für Weil ein realistischer Ansatz

Neuzugänge und Staff, hintere Reihe, von links: Torwart-Trainer Aykut Kaya, Co.-Trainer Thomas Schwarze, Cedric Heidenreich (Freiburger FC), Abdul Bah (PTSV Freiburg), Marc Rabe (FC Bad Bellingen), Co.-Trainer Dirk Bürgin, Beirat Sport Jens Vogtsberger. Vordere Reihe, von links: Hugo Schupp (SV Weil U19), Liam Mertinatsch (SV Weil U19), Trainer Andreas Schepperle, Landry Aquiteme (1. SV Großenlüder), Yavuzhan Orhan (SV Schopfheim). Nicht auf dem Foto: Ilir Citaku (FC Dremica).
zVg/SV WeillDas heißt für Sportchef Perseus Knab, Sportbeirat Jens Vogtsberger und Trainer Andreas Schepperle, der beim SV Weil in sein sechstes Jahr geht: Platz fünf dürfte das angestrebte Ziel sein. „Diesen Anspruch haben wir schon. Die Mannschaft hat die Qualität“, betonte Knab, der allerdings auch weiß, dass die Liga mit den beiden Verbandsliga-Absteigern FC Waldkirch und Freiburger FC nicht schwächer geworden ist. „Beide dürften vorne mitmischen“, hat auch Schepperle die beiden Protagonisten aus dem Bezirk Freiburg auf der Rechnung. Obwohl nicht ausgesprochen, traut das Trio wohl keinem der Hochrhein-Kontrahenten in der anstehenden Spielzeit zu, bei der Vergabe der ersten beiden Tabellenplätze ein gewichtiges Wort mitzureden.
Nicht mehr am Ball mit seinen Jungs ist aktuell Coach Schepperle. Er hat sich dieser Tage einen Riss der Patellasehne im rechten Knie zugezogen und fällt für geraume Zeit aus. Co.–Trainer Thomas Schwarze wird die Mannschaft bis zur Rückkehr von Schepperle coachen.
Der Weiler Cheftrainer, der an Krücken zum Gesprächstermin erschien, lobte sein Jungs ausdrücklich für ihren Trainingseifer in der Vorbereitung: „Wir konnten richtig gut trainieren, weil immer 20, 21 Spieler auf dem Platz arbeiteten. Das hat mir richtig gut gefallen.“ Seine Ausführungen wurden von Perseus Knab mit einem kräftigen Nicken unterstrichen,
Allerdings werden die Spieler nicht komplett auf ihren Urlaub in der heißen Phase verzichten. „Mit David Groß, Hannes Kaiser, Egzon Ferati und Lirian Ismajli fehlen im Saisoneröffnungsspiel (Samstag, 16. August) zu Hause gegen den Bahlinger SC II nicht weniger als vier Abwehrspieler.
Vor allem freuen sich die drei Verantwortlichen über die Tatsache, dass der Kader gegenüber der vergangenen Saison breiter geworden ist. Masse ist aber auch Qualität: Obwohl die Blauen mit Maxi Maier und Adrian Fischer zwei Leistungsträger verloren haben, dürfen sich die Weiler Fans zum einen auf den schon in jungen Jahren hoch gelobten Cedric Heidenreich (vorher Freiburger FC) und den ganz jungen Liam Mertinatsch aus der eigenen U19-Mannschaft freuen. Aber auch die anderen Neuzugänge Abdul Bah, Marc Rabe, Hugo Schupp, Landry Aquiteme, Yavuzhan Orhan und Rückkehrer Ilir Citaku haben Startelf-Potenzial.
Nachdem Startgegner Bahlinger SC II sein Heimrecht abgetreten hat, bestreitet der SV Weil die ersten drei Heimspiele alle zu Hause. Nach Bahlingen II geht’s gegen Mundingen und Stegen.
Abgänge: Witali Semenschuk (SV Weil 2. Mannschaft), Vincent Knab (SV Weil 2. Mannschaft), Leon Hofmans (FSV Rheinfelden), Maximilian Maier (Studium), Adrian Fischer (pausiert), Semsettin Essiz, Jannik Pemberger, Bleon Selmani (alle TuS Lörrach-Steten).
Zugänge: Sebastian Müller (SV Hinterzarten), Abdul Bah (PTSV Jahn Freiburg), Amin Rouag (SV Ballrechten-Dottingen), Hugo Schupp (SV Weil U19), Ilir Citaku (FC Drenica), Cedric Heidenreich (Freiburger FC), Yavuzhan Orhan (SV Schopfheim), Landry Aquiteme (1. SV Großenlüder), Marc Rabe (FC Bad Bellingen).
Trainer: Andreas Schepperle (wie bisher).