Fußball
: FC Wittlingen hadert nach Niederlage

Der Fußball-Landesligist FC Wittlingen hat sein zweites Saisonspiel mit 1:3 gegen den SC Wyhl verloren. Die Gastgeber hadern derweil mit der Schiedsrichterleistung.
Von
Hannes Brenneisen
Oberndorf
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Arjanit Berisha (am Ball) und der FC Wittlingen unterliegen dem SC Wyhl mit 1:3.

Hannes Brenneisen

Es war ohne Frage eine deutliche Leistungssteigerung, die der FC Wittlingen dem heimischen Publikum im Vergleich zum Gastspiel beim SV BW Waltershofen (0:1) zeigte. Dennoch steht der Wittlingen auch gegen den SC Wyhl am Ende mit leeren Händen da.

„Ich kann meinen Jungs heute nichts vorwerfen. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Chefcoach Gerhard Sauer sein Team nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen Munir Hamad. Selbiger stand nach 35 Spielminuten erstmals im Zentrum des Wittlinger Unmuts. Nachdem Angreifer Dawid Bonk die Gäste vier Minuten zuvor in Führung gebracht hatte, war es Kimi Bachmann, der eine Hereingabe von der rechten Seite mithilfe der Latte wohl knapp hinter die Torlinie bugsierte.

Schiedsrichter Hamad ließ zunächst weiterspielen, entschied dann allerdings auf Anweisung seines Assistenten Kadir Tutak auf Tor. „Es waren viele kleine Entscheidungen, die heute gegen uns ausgefallen sind“, bedauerte Sauer weiter. So musste der Übungsleiter zur Pause auch seinen auffälligsten Akteur Buba Ceesay in der Kabine lassen.

„Der Schiedsrichter hat klar signalisiert, dass Buba bei der nächsten Aktion vom Platz fliegt. Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Sauer. Drei Minuten vor der Halbzeitpause hatte Ceesay mit einem sehenswerten Heber zum 1:2-Anschluss getroffen.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen sich die Kandertäler dann dem nächsten Rückschlag gegenüber. Die Gäste spielten ihre Tempovorteile auf der Außenbahn aus und stellten in Person von Rico Flink, der die Kugel aus halblinker Position durch die Beine von Maximilian Imgraben in die Maschen setzte, auf 3:1.

Das frühe 3:1 zog sowohl dem FC Wittlingen als auch dem Spielfluss den Stecker. Zwar kam der FC Wittlingen durch Timo Glattacker noch zu einer Großchance und sah sich nach einer nicht geahndeten Notbremse erneut im Unrecht, dennoch wurden die Hausherren im letzten Drittel meist nicht zwingend genug.

„Es war definitiv eine Leistungssteigerung zur Vorwoche, wir haben über weite Strecken der Partie mithalten können“, so Sauer abschließend.

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