Fußball-Bezirksliga: FC Schönau hat allen Grund zum Feiern

Stefan Steinebrunner (links) und der FC Schönau besiegen den SV Herten um Linus Arndt in einer intensiven Partie.
Hannes BrenneisenWer weiß, welchen Verlauf die Begegnung zwischen dem FC Schönau und dem SV Herten genommen hätte, wenn Arianit Tasholli in der 23. Minute seinen Distanzversuch aus der Kategorie „Tor des Jahres“ wirklich im Schönauer Gehäuse untergebracht hätte.
Der 28-Jährige fasste sich mit einem Volley aus rund 55 Metern ein Herz, überwand FCS-Schlussmann Philipp Georg, scheiterte aber letztlich unglücklich am Außenpfosten.
Auch in der Folge blieb der SV Herten am Drücker, schaffte es aber nicht die eigene Überlegenheit in einen Treffer umzumünzen. Gute Abschlüsse von Alessandro Guglielmelli (27.) und Arianit Tasholli (32.) blieben ungenutzt. So rafften sich die Gastgeber noch im ersten Durchgang auf und kamen selbst zu ersten Torannäherungen. Allerdings blieb auch den Hausherren im ersten Abschnitt der Torschrei verwehrt.
Rund eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff brachen die Gastgeber den Bann. FCS-Kapitän Yasin Demirci fiel das Leder nach einem Kopfballduell im Mittelfeld vor die Füße, woraufhin der 24-Jährige nicht lange fackelte und aus 25 Metern mit einem platzierten Flachschuss für Jubel im Schönauer Rund sorgte(58.).
In einer ruppigen Schlussphase entwickelte sich ein ständiges hin und her. Linus Arndt scheiterte mit einem Heber an Georg (65.), auf der Gegenseite traf Lukas Guschel nur den Torpfosten (90. +3).
Schlussendlich brachten die Hausherren das 1:0 über die Zeit und sicherten sich die ersten drei Zähler. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Wir sind nach der schlechten Vorbereitung mit den drei Punkten am ersten Spieltag komplett zufrieden. Diesen Sieg werden wir am Polterabend von Yannik Lais nun nochmal richtig feiern“, freute sich FCS-Coach Manfred Knobel nach dem Schlusspfiff.