Fußball: FC Auggen ringt den VfR Hausen nieder

Julien Tschira (am Ball) und der FC Auggen ringen den VfR Hausen im Elfmeterschießen nieder.
Hannes BrenneisenDass die Zuschauer der Verbandspokalpartie des VfR Hausen gegen den FC Auggen genauer hinsehen mussten, lag weder an der Dramatik der Partie, noch an kniffligen Situation auf dem Feld.
Es lag schlichtweg daran, dass auf dem Rasenplatz des VfR Hausen lediglich zwei Flutlichtmasten installiert sind, welche nach Anbeginn der Verlängerung gegen 20 Uhr ihr volles Potenzial entfalten mussten, um den Akteuren auf dem Hausener Grün noch ausreichend Licht bis ans Spielende bereitzustellen.
In einer Partie ohne die spielerisch großen Höhepunkte wurde eine Rudelbildung vor der Ersatzbank der Hausherren zum Aufreger der regulären Spielzeit. Auggens Julien Tschira und Ahmet Tekbas lieferten sich in Minute 79 ein Handgemenge, welches Schiedsrichter Luigi Satriano jeweils mit Gelb ahndete.
Ex-Auggener Tekbas sieht die Gelb-Rote Karte
Da Tekbas bereits verwarnt war spielten die Hausherren in der Restspielzeit mit einem Akteur weniger. Der FC Auggen verpasste es allerdings in der regulären Spielzeit sowie in der Verlängerung eine Entscheidung herbeizuführen.
So ging es für die Rebländer wie bereits im Pokalfinale der vergangenen Saison (Niederlage gegen den Bahlinger SC) nach 0:0 ins Elfmeterschießen. Die Schützen der Gäste blieben allesamt eiskalt und hatten zudem einen sicheren Rückhalt im Kasten. Keeper Stefan Lauer fischte den dritten Hausener Strafstoß durch Arjonit Rexhepi aus der rechten Ecke und machte somit die Bahn für das Auggener Weiterkommen frei. Dischinger, Scalici und der beim FC Auggen fast schon ewige Bastian Bischoff besorgten mit ihren Treffern vom Punkt endgültig den Sieg.
„Das Spiel lebte von der Spannung, keine Mannschaft wollte den ersten Fehler machen. Dieses Mal war das Glück im Elfmeterschießen auf unserer Seite, im Pokal zählt nur das Weiterkommen“, so Auggens Sportchef Björn Giesel nach dem Schlusspfiff.
Pokal-Bilanz des Bezirks Hochrhein fällt weiter mau aus
Von den drei verbliebenen Hochrhein-Protagonisten bleibt derweil nur noch einer im SBFV-Rothaus-Pokal übrig. Der SV 08 Laufenburg blieb trotz des Rückstandes gegen den Landesligisten SV Aasen cool und hatte zu den richtigen Zeitpunkten eine Antwort auf Aasener Bemühungen parat. Nach einer wilden zweiten Halbzeit netzte Sandro D’Accurso in der Nachspielzeit zum 6:3-Endstand zugunsten der Hausherren ein (90. +3).
Der FV Lörrach-Brombach machte seine Aufgabe als Underdog mehr als ordentlich, unterlag dem Oberligisten des FC Denzlingen letztendlich aber mit 3:0. Vor der Pause hatten die Grüttkicker gut dagegen gehalten. Ein früher Treffer nach der Pause zog dem Team von Thorsten Szesniak aber den Stecker.
Die Spielvereinigung Gundelfingen/Wildtal hat auch das zweite Spiel binnen vier Tagen gegen den FSV Rheinfelden für sich entschieden. Den Führungstreffer von Danilo Avellina konterten die Gäste noch im ersten Durchgang und spielten die Partie nach zwei FSV-Platzverweisen gegen Alessandro Mastrangelo (56./grobes Foulspiel) und Jeremy Stangl (90./Meckern) souverän zu Ende. Am Ende stand ein 3:1 aus Sicht der Breisgauer.