Fußball-Bezirksliga
: Stolz überwiegt beim FC Schönau

Interview: Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist Manfred Knobel und dem FC Schönau ein erfolgreicher Saisonstart geglückt.
Von
Fabian Schreiner
Oberndorf
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Manfred Knobel.

Uli Nodler

Die Mannschaft von Trainer Manfred Knobel ist als einziges Bezirksliga-Team noch immer ohne Gegentreffer. Geht es nach den Schönauern, soll diese Bilanz selbstverständlich auch nach dem dritten Spieltag aufrechterhalten bleiben. Die Chancen im Heimspiel gegen den FC Hochrhein dürften zumindest nicht schlecht stehen.

Herr Knobel, die Stimmung könnte nach den ersten beiden Spielen nicht besser sein, oder?

Klar, die Stimmung ist gut. Aber nur weil wir jetzt sechs Punkte haben, brauchen wir es auch nicht zu übertreiben. Wir machen weiter, arbeiten gut im Training und bereiten uns bestmöglich auf den nächsten Gegner vor. Wir sind nichtsdestotrotz froh über den Start und auch stolz auf diese zwei Siege.

Was läuft schon richtig gut?

Mir gefällt, dass wir eine gewisse Ruhe im Spiel haben und nicht wegen jedem Fehler jammern oder uns gegenseitig anmotzen. Im Gegenteil, es ist eine gewisse Anspannung und Lockerheit da. Das passt gerade sehr gut. Ich hoffe, es geht so weiter.

Dabei ist Ihre Mannschaft gar nicht komplett.

Die Spieler, die gerade fit sind, machen es richtig gut und so verkraften wir auch sechs Ausfälle. Aber mehr sollten es jetzt dann auch wirklich nicht werden. Wir können glücklicherweise aber auf Jungs der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Das hilft sehr.

Am Wochenende ist der FC Hochrhein zu Gast im Jogi-Löw-Stadion, der gerade 0:10 beim TuS Lörrach-Stetten verloren hat.

Wir haben am dritten Spieltag die Chance, auf neun Punkte zu erhöhen. Das ist riesig und natürlich auch unser Ziel. Wir wissen, dass alle an die Grenzen müssen, dann ist ein Sieg drin.

Wie bewerten Sie gerade die Situation im Tor? Sowohl Philipp Georg als auch Simon Klein durften bislang jeweils 90 Minuten zwischen den Pfosten stehen.

Beide Jungs bekommen zwei Spiele. Anschließend setzen wir uns zusammen. Die Entscheidung wird sicherlich nicht einfach. Philipp und Simon sind super Typen und natürlich auch sehr gute Torhüter.

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