Black Forest Panthers
: Wenn anfangs den Raubkatzen die Haifisch-Mentalität fehlt

Panthers-Coach Pascal Heinrichs und seine lustigen Vergleiche nach dem Heimsieg gegen Stuttgart. Neuzugang Thomas Binelli gibt vor 712 Zuschauern erfolgreiches Debüt.
Von
Michael Bundesmann
Oberndorf
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Gelungener Einstand: Der neue Panthers-Forward Thomas Binelli (am Ball) überzeugte gegen Stuttgart.

Roger Müller

Regionalliga: Black Forest Panthers – MTV Stuttgart 78:63 (16:19, 23:14, 22:13, 17:17). Die Panthers feierten ihren 20.Saisonsieg am Sonntagabend, sind als Tabellenführer mit entsprechendem Punktevorsprung vier Spieltage vor dem Hauptrundenende schon seit Wochen für das Playoff-Halbfinale qualifiziert.

Nur noch einen Sieg brauchen die Panthers noch, um den inoffiziellen Hauptrunden-Titelgewinn einzufahren.

Bei den Panthers gab der italienische Power Forward Thomas Binelli am Sonntagabend vor 712 Zuschauern ein starkes Debüt. Der wurfstarke und strategisch intelligente Neuzugang soll dem Regionalliga-Topteam noch einmal mehr Tiefe im Kader verleihen. Und Binelli zeigte auch sofort aus der Distanz sein Können.

Die Stimmen der beiden Trainer

Coach Pascal Heinrichs lobte nach dem Spiel seinen Neuzugang, sagte aber auch: „Gegen Stuttgart hat uns anfangs die Haifisch-Mentalität gefehlt. Da waren wir mehr ein Delfin. Mit dem weiteren Verlauf sind wir dann aber zu Haifischen geworden, auch wenn ich mir insgesamt mehr Tempo heute gewünscht hätte.“

Gästetrainer Anestis Fesatidis bescheinigte seinem Stuttgarter Team insgesamt eine ordentliche Leistung, „aber wir haben Schwenningen zu viele Rebounds gelassen. Das war entscheidend.“

Der Spielverlauf

Die Panthers hatten zunächst Probleme in der Defense und mussten einen 12:2-Lauf von Stuttgart zulassen. Die Gäste lagen nach dem ersten Viertel mit 19:16 vorne.

Aber die Gastgeber stellten sich zunehmend immer besser auf die spielstarken Stuttgarter ein und leiteten bis zur Pause (39:33) die Wende ein.

Vorentscheidend war für die Schwarzwälder der ausgezeichnete Start nach dem Seitenwechsel ins dritte Viertel. Über ein 45:34 führten die Hausherren nach 30 Minuten mit 61:46.

In den ersten fünf Minuten des Schlussabschnitts blieben die Panthers jedoch ohne Punktgewinn. Etwas Glück für den Tabellenführer, dass die Stuttgarter in dieser Phase auch nicht mehr stark zulegen konnten und am Ende der Gastgeber mit einem 78:63-Sieg das Feld verließ.

Statistik

Panthers:  Denis Zenelaj (20 Punkte/30:27 Minuten Einsatzzeit), Chris Okolie (14/29:56), Keeving Etienne (9/23:23), Joshua Burgunder (8/20:00), Paul Isbetcherian (8/28:56), Thomas Binelli (8/13:28), Lukas Schäfer (6/16:21), Benedikt Hoppert (3/10:04), Nkosi Kedar (2/20:16), Luka Cruic (0/4:44), Maximilian Berchdolt (0/2:25).

Bester Scorer Stuttgart:
Vaseleios Lampropoulos (30). Zweier-Wurfquote: 53,3:40.9 Prozent für die Panthers. Dreier-Quote: 27,5:25,8 Prozent. Freiwurf-Quote: 54,2:72,4 Prozent. Rebounds Total: 46:37. Fouls: 27:20. Assists: 17:9.

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