Black Forest Panthers: Müheloser Sieg dank überragender erster Halbzeit

So sehen Sieger aus (von links): Keeving Etienne, Julian Stojevic und Dimitri Schinkarew.
Roger MüllerDass die Black Forest Panthers an diesem Samstagabend keine Probleme mit dem VfL Bensheim bekommen würden, wurde bereits früh deutlich. Bis zum Ende des ersten Viertels war das Duell beim Zwischenstand von 29:8 bereits entschieden.
Stark gegen Zonenverteidigung
Die Panthers lieferten bereits in der ersten Halbzeit eine Lehrstunde darin, wie man eine Zonenverteidigung schlägt. Sie ließen den Ball laufen, fanden immer wieder den besser postierten Mitspieler und trafen ihre Dreier hochprozentig. Und auf der anderen Seite ließen sie die Gäste kaum zu guten Abschlüssen kommen.
Zu Beginn des zweiten Viertels setzte sich die Dominanz dementsprechend fort: Erst stand es 35:8, dann – nachdem der VfL endlich mal wieder einen Distanzwurf traf – 35:11 und bis zur Halbzeitpause hatten die Panthers eine mehr als deutliche 54:19-Führung zu verbuchen.
Fuß vom Gas nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Schwenninger merklich einen Gang herunter. Dennoch kamen die Gäste nicht mehr in die Nähe eines Comebacks. Das dritte (20:22) und das vierte Viertel (15:19) gingen jeweils an die Bensheimer, was jedoch auch viel damit zu tun hatte, dass Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs im zweiten Durchgang fleißig durchrotierte. Dennoch war er zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Und wenn unser Problem ist, dass wir bei +20 oder +30 ab und zu unkonzentriert sind, dann sind wir auf einem guten Weg.“
Statistik
Panthers: Zenelaj (23:18 Minuten/13 Punkte), Hoppert (23:05/13), Okolie (22:38/18), Etienne (20:32/11), Cuic (19:36/3), Isbetcherian (17:52/5), Stojcevic (15:20/5), Kedar (13:56/9), Berchdolt (13:28/0), Schinkarew (11:48/1), Schäfer (9:44/3), Habtemichael (08:43/8).
