Black Forest Panthers
: Kampf um die weiße Weste und Drama im Saarland

Die Black Forest Panthers empfangen BBU 01 Ulm zum letzten Hauptrundenspiel – und werfen gleichzeitig einen Blick in die anderen Hallen. In Saarlouis kommt es zum Showdown.
Von
Lorenzo Ligresti
Oberndorf
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Keev Etienne erzielte im Hinspiel in Ulm satte 32 Punkte.

Roger Müller

In gewisser Weise ist das Duell mit der Auswahl aus Ulm am Samstag (19 Uhr) für die Black Forest Panthers die letzte Generalprobe für die Playoffs. Und genau als solche betrachten Headcoach Pascal Heinrichs und seine Schützlinge dieses auch: „Wir werden niemanden schonen und wollen schon jetzt das richtige Mindest für die Playoffs an den Tag legen“, macht der Schwenninger Übungsleiter deutlich.

Perfekte Heimbilanz

Außerdem liegt es den Gastgebern am Herzen, ihre bis dato perfekte Heimbilanz von 13 Siegen in 13 Spielen nun auch im letzten Schritt fortzusetzen. „Die weiße Weste zuhause wollen wir auf jeden Fall anbehalten“, so Heinrichs. Gegen welches Kaliber von Gegner sie das versuchen werden, steht ein Stück weit noch in den Sternen. Die BBU-Auswahl ist im Grunde die dritte Mannschaft des Bundesligisten ratiopharm Ulm. Die „Zweite“ – die OrangeAcademy – ist aktuell Tabellenführer in der ProB Süd und spielt am Samstagabend parallel gegen Ludwigsburg. Welche Akteure also in der Schwenninger Deutenberghalle auf dem Parkett stehen werden, ist eine „Wundertüte“, so Heinrichs.

Volle Kapelle

Für das Unterfangen der perfekten Heimbilanz gibt es im Lager der Schwenninger gute Nachrichten: Voraussichtlich wird man mit voller Kapelle antreten können. Kapitän Paul Isbetcherian und der vergangene Woche in Ehingen geschonte Top-Scorer Nkosi Kedar sind wieder genesen und auch der zuletzt längerfristig ausgefallene Julian Stojcevic nahm in dieser Woche wieder voll am Training teil.

Während die Panthers also nach einer gelungenen Generalprobe und einer weiterhin weißen Heim-Weste streben, wird sich in der Deutenberghalle sicherlich auch der ein oder andere Blick in Richtung Ehingen und Saarlouis richten. Denn dort entscheidet sich, welchen Kontrahenten die Panthers am Ostermontag zum ersten Playoff-Spiel empfangen werden. Aktuell sind die College Wizards aus Karlsuhe, das Team Ehingen/Urspring und die Sunkings Saarlouis punktgleich auf dem dritten, vierten und fünften Rang. Diese Reihenfolge kommt dadurch zustande, dass die Wizards in einer Mini-Tabelle aus den Duellen dieser Teams – dem sogenannten Dreier-Vergleich – die Nase vorn haben.

Doch nicht so kompliziert

Die Ehinger können allerdings – selbst bei einer Niederlage gegen die Karlsruhe Lions II – nicht mehr aus den Playoff-Plätzen fallen, da der direkte Vergleich sowohl mit den Wizards als auch den Sunkings für die Urspring-Truppe spricht. Verliert Ehingen also vor heimischer Kulisse, kommt es im Halbfinale definitiv zum Duell mit den Panthers. Gewinnen sie aber zuhause, wovon gegen den Tabellenzehnten wohl auszugehen ist, treffen die Schwenninger in der ersten Playoff-Runde auf den Gewinner des Duells zwischen Saarlouis und den College Wizards. „Die Vorbereitung auf den Gegner fängt natürlich nicht direkt während des Spiels an, aber es interessiert uns schon, auf den wir dann als nächstes treffen“, meint Pascal Heinrichs.

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