Black Forest Panthers: Der nächste „gefährliche“ Gegner

Chris Okolie und die Black Forest Panthers empfangen am Samstagabend den VfL Bensheim.
Roger MüllerWenn die Black Forest Panthers am Samstagabend (19 Uhr) den VfL Bensheim empfangen, sind die Vorzeichen sehr ähnliche wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Stuttgart. Ebenso wie der MTV sind auch die Bensheimer ein Team aus dem Tabellenmittelfeld der Regionalliga. Vier Siege und fünf Niederlagen stehen bislang zu Buche – zuletzt gewann man nach zuvor drei Niederlagen in Serie mit 85:79 gegen Lich. Doch – genau wie die Stuttgarter – bezeichnet Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs den VfL als einen „gefährlichen Gegner“.
Stark gegen Saarlouis
Dass die Bensheimer auch den Top-Teams dieser Liga das Leben schwer machen können, bekam vor kurzem der Tabellendritte, die Artemis Sunkings Saarlouis, zu spüren. Erst nach einer doppelten Verlängerung konnte sich der Favorit in einem spektakulären Spiel knapp mit 118:115 durchsetzen. Die Panthers, die noch immer mit neun Siegen aus neun Spielen an der Tabellenspitze vornewegmarschieren, sollten also gewarnt sein.
Viel Erfahrung
„Bensheim bringt unglaublich viel Erfahrung mit – gerade mit Spielern wie Eric Curth und Don Liyanage, die schon in der BBL oder ProA und ProB unterwegs waren. Außerdem sind sie ein sehr großes Team, auf allen Positionen. Das heißt, dass unser Rebounding gut sein muss. Aber wir wollen natürlich auch ausnutzen, dass sie ein eher älteres und langsameres Team sind. Also werden wir das Spiel schnell machen, so wie immer“, beschreibt Heinrichs den Plan für die kommende Begegnung.
Auswärtsschwäche
Außerdem hoffen die Panthers auf ähnlich starken Rückenwind von den Rängen wie zuletzt beim 95:76-Heimsieg über die Karlsruhe Lions II. Denn der VfL Bensheim hat bislang durchaus Probleme in der Fremde: Von ihren vier Auswärtspartien konnten die Hessen bislang nur eines gewinnen (63:71 beim ASC Theresianum Mainz). In Möhringen, Ehingen und bei den College Wizards in Karlsruhe setzte es jeweils deutliche Niederlagen. Vor allem die 61:110-Klatsche beim Team Urspring war ein negativer Paukenschlag für den VfL.
