Biathlon Schwarzwald: Tannheimer rückt sogar dem Superstar aus Frankreich auf die Pelle

Quentin Fillon Maillet feiert seinen Sieg in der Verfolgung beim Biathlon-Weltcup in Östersund. Auch in Prémanon war der Superstar nicht zu schlagen.
Björn Larsson Rosvall/TT News AGelaufen wurden in Frankreich zwei Sprints. Beim ersten davon reichte es bei Tannheimer mit insgesamt vier Schießfehlern nur zu einem 21. Platz. Sieger wurde am Samstag der Franzose Leo Carlier, bester Deutscher wurde Karl Schütze (WSV Oberhof) auf Rang zwölf.
Für David Schmutz, den zweiten Ulmer Starter, sprang Rang 31 heraus. „Wir sind das ja auch ziemlich aus dem Training heraus gelaufen”, sagte Tannheimer mit Blick auf das erste Rennen des Wochenendes.
Der Coup
Am Sonntag lief es für ihn dann deutlich besser: Beim Sieg von Superstar Quentin Fillon-Maillet, der am Samstag nicht am Start war, lief Tannheimer auf einen hervorragenden vierten Platz. Der Schlüssel dazu: „ Einerseits wahrscheinlich der Samstag.” Den habe er gebraucht, um wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Andererseits war Tannheimer naturgemäß auch mit seinem fehlerlosen Liegendschießen zufrieden. Dass stehend dann zwei Schüsse daneben landeten, sei verkraftbar gewesen.
David Schmutz fehlte am zweiten Wettkampftag krankheitsbedingt.
Die Frauen
Bei den Frauen war vom Bundesstützpunkt am Notschrei Karla Gehrmann (SC Bad Säckingen) am Start. Mit zwei Schießfehlern lief sie am Samstag auf Rang 17. Es gewann die Gesamtweltcup-Führende Lou Jeanmonnot. Mehr als achtbar schlug sich aus deutscher Sicht Alma Siegismund, die als Sechste beste DSV-Starterin wurde. Am Sonntag war Jeanmonnot nicht mehr am Start. Beim Sieg von Fany Bertrand lief Gehrmann nun in die Top 15 und wurde mit einem Schießfehler Zwölfte.
Johanna Lehnung (Pirna/trainiert am Notschrei) fiel das gesamte Wochenende krankheitsbedingt aus. Melina Gaupp (DAV Ulm/Skif) war ebenfalls nicht am Start. Sie darf sich auf ihr Debüt beim Heim-IBU-Cup am Arber freuen