Bezirksliga Nordschwarzwald
: SV Gültlingen verpatzt seine Generalprobe

Der hoch gehandelte Bezirksligist SV Gültlingen muss zum Ende der Vorbereitung einen Rückschlag hinnehmen.
Von
Albert M. Kraushaar
Oberndorf
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Für Marcus Pflieger (in Rot) und den SV Gültlingen gab es gegen den SV Deckenpfronn nichts zu gewinnen.

Albert M. Kraushaar

Kamen die Vorschusslorbeeren für den SV Gültlingen doch etwas zu früh? Im Testspiel gegen den Ligakollegen aus der Bezirksliga Stuttgart/Böblingen, den SV Deckenpfronn, setzte es vor rund 130 Zuschauern bei drückender Hitze eine 0:3-Heimniederlage.

„Die zweite Halbzeit war okay, die erste zum vergessen“, lautete das Urteil aus der Mitte der Gültlinger Fangemeinde, die ihrer Mannschaft gegen die „Grünhemden“ aus Deckenpfronn in den original roten Trikots sehen konnten. Geholfen hatte diese jedoch nicht.

Deckenpfronns Neuzugang Alexander Wetsch glänzte nach knapp einer halben Stunde mit dem Führungstreffer, dazu kam ein Doppelschlag direkt vor der Pause (45./45.+3.) durch den eingewechselten Nick Gräsle und Matthias Mergel.

Der Trainer reagiert

Gültlingens dritter Torhüter Lars Brose musste zu Beginn der zweiten Halbzeit in Abwesenheit von Pascal Ayasse seinem Kollegen Linus Widmaier Platz machen.

Der wurde im zweiten Abschnitt nur wenig geprüft. Die Spielkontrolle wechselte zu den Gastgebern, die Chancen zu einer Ergebniskorrektur waren da, allein in der Schlussphase ließ der Bezirksligist drei Topchancen liegen.

Der Ball läuft gut

Vor allem über die linke Seite (Luka Bukowski) kam viel nach vorne, Marcus Pflieger hatte viel Platz für die Spieleröffnung, im Mittelfeld mühte sich Marius Walz und Adrian Brose, aber vorne brachten Justin Geppert und der vom VfL Nagold gekommene Ex-Deckenpfronner Robin Braun das Leder nicht an Lars Pfeifer vorbei.

Stark zeigten sich beim Gast Leon Marquardt (Innenverteidigung) und Louis Mehl (links in der Abwehr), in der Spitze mühte sich im zweiten Abschnitt Angelos Zervas, darüber hinaus profitierten die Grünhemden vor allem vom Verbandsliga-erfahrenen Alexander Wetsch.

Die Coolness fehlt noch

Unter dem Strich fehlte den Gültlingern einfach die Coolness zum Anschlusstreffer, der die zweite Halbzeit nochmals richtig interessant gemacht hätte.

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