Bezirksliga Nordschwarzwald
: Freudenstadts Trainer mit Lob für den Gegner und Kritik am Platz

Nach einer Zwei-Tore-Führung vergab die Spvgg Freudenstadt beim SV Gündringen die Führung. Der Gastgeber kämpfte sich zurück und hat mit dem Punktgewinn den letzten Platz verlassen.
Von
Hans-Christian Schunke
Oberndorf
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Das 2:2-Remis des SV Gündringen gegen das Topteam aus Freudentadt hatte wohl kaum jemand auf der Rechnung. Am Ende war es sogar verdient.

Andreas Reutter

VfL Nagold 2 – SV Baiersbronn. 2:3 (0:2). „Wir haben schlecht in das Spiel gefunden“, grummelte VL-Trainer Michael Steger, weil „wir pennen und durch zwei Standards in Rückstand geraten.“ Steger weiter: „Wir sind zusehends stärker geworden, haben aber vier hundertprozentige und zwei weitere gute Gelegenheiten ungenutzt gelassen.“ Dazu kamen zwei Alutreffer und das Tor zum 0:3 (66.), wobei die Gäste auch noch Aluminium trafen. „Nach dem Anschlusstreffer haben wir endlich Fußball gespielt“, sah Steger noch zwei Treffer seiner Elf. VfR Sulz – Grün Weiß Ottenbronn 3:3 (2:2). Gastgeber Sulz gönnte sich zunächst einen verlängerten Mittagsschlaf, was der GWO zu einer 2:0 Führung nutzte. Dermaßen unsanft geweckt wurde der VfR stärker und schaffte noch vor der Pause „den verdienten Ausgleich“, so VfR-Pressesprecher Michael Hess, der den zweiten Durchgang so erlebte: „Wir hatten letztendlich die besseren Möglichkeiten, weshalb sich das 3:3 für uns wie eine Niederlage anfühlt.“ SV Marschalkenzimmern – SG Felldorf/Bierlingen 0:6 (0:2). „Wir haben hochverdient gegen einen Gegner verloren, der in allen Belangen besser war“, lautete das Resümee aus dem SVM-Sportheim. Oder wie es der Felldorfer Coach Ümit Dagistan formulierte: „Wir haben es souverän heruntergespielt. Hinten wenig zugelassen und vorne Chancen kreiert und auch mit dem Ertrag bin ich zufrieden.“

„Ein zähes Ringen“

1. FC Altburg – SV Alpirsbach/Rötenbach 3:2 (1:0). Kurz vor und nach der Pause trafen die Hausherren zweimal, was FCA-Spielleiter Alexander Schröder „einen guten Zeitpunkt“ nannte. Aber „der Anschlusstreffer zum 2:1 brachte uns trotz der erneuten Zwei-Tore-Führung noch mächtig zum Zittern“. Unter dem Strich war „es ein zähes Ringen. Ein sehr hartes Stück Arbeit, auch wenn die spielerischen Vorteile auf unserer Seite lagen.“ SV Mitteltal/Obertal – SV Eutingen 1:3 (1:1). „Vor der Halbzeit haben wir gut dagegengehalten, wobei uns der frühe Führungstreffer (5.) entgegenkam“, ärgerte sich Mitteltals Trainer Nico Schuler vielmehr über den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. „Ein ungünstiger Zeitpunkt, zumal wir die ersten Minuten nach dem Wechsel auch noch verschlafen.“ Das nutzten die Gäste, „die uns mit zwei Toren bestraft haben“, sah Schuler immerhin eine Heimelf, die sich aufgebäumt hat.

SV Althengstett – SG Vöhringen. 2:1 (1:0). „Auf dem schwierigen Untergrund war es klar, heute geht es nur über den Kampf. Den haben wir angenommen und letztendlich haben wir es gut gemacht“, freute sich SVA-Trainer Daniel Sajko. „Die beiden frühen Treffer zu Beginn der beiden Hälften haben uns zudem gut getan. Leider haben wir das 3:0 verpasst, schlafen einmal und werden mit dem Anschlusstreffer sowie fünf harten Minuten bis zum Abpfiff bestraft“, so Sajko. SV Gündringen – Spvgg Freudenstadt. 2:2 (0:2). „Drei der vier Tore waren dem Platz geschuldet“, nahm Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic den Punktverlust in Gündringen relativ gelassen. „Obwohl wir bereits mit 2:0 geführt haben, war es am Ende ein gerechtes Ergebnis“, hatte Djekic ein Lob für die Hausherren parat. „Die haben einen guten Charakter gezeigt und haben gekämpft. Das haben wir nicht und so ist das Unentschieden passiert.“

SF Salzstetten – SV Gültlingen. 2:0 (0:0). „Die erste Halbzeit verlief noch eher verhalten, auch wenn wir zwei, drei gute Möglichkeiten hatten. Nur, der Gästekeeper hatte einen guten Tag erwischt“, musste sich SF-Abteilungsleiter Matze Stasch bis zur 52. Minute gedulden. „Wir haben schnell Druck aufgebaut, Zug zum Tor gezeigt und wurden schnell mit dem 1:0 belohnt.“ Der Rest brachte eine Heimelf, die hinten die Palisaden herunterließ und vorne Nadelstiche setzte. Der letzte brachte in der Schlussminute das 2:0.

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