Bezirksliga: Der SV Aasen kann den Sack zumachen

Aasens Schlussmann Valentin Murawski möchte mit dazu beitragen, dass der Spitzenreiter den Landesliga-Aufstieg unter Dach und Fach bringt.
Holger RohdeBezirksliga: Der SV Aasen (66/83:30/+53) kann beim abstiegsgefährdeten Tabellenzwölften SG Riedöschingen/Hondingen (31) den Titel fixmachen. „Wir wollen den entscheidenden Schritt gehen, gewinnen und den Landesliga-Aufstieg unter Dach und Fach bringen“, strotzt Spielmacher Tevfik Ceylan nur so vor Willenskraft. „Ich freu mich auf das Spiel, weil wir es selber in der Hand haben.“
Durch die sechs Zähler Abstand und das um 26 Treffer bessere Torverhältnis ist die Meisterschaft ohnehin im Prinzip schon letzte Woche entschieden gewesen. Der Zweite FC 07 Furtwangen (60/80:53/+27) hat auf den FV Tennenbronn (56/71:39/+32) vier Punkte Vorsprung und kann mit einem Heimsieg gegen den Achten TuS Bonndorf (37) die Relegation eintüten.
Trainer Pietro Morreale möchte mit seinem Team „im letzten Liga-Heimspiel weiter ungeschlagen bleiben“, holte der FCF als bestes Heimteam in 14 Partien ohne Niederlage 38 von 42 möglichen Punkten und erzielte an der Breg 53 Treffer.
Absteigerzahl variiert
Wie jedes Jahr geht der Blick der Kellerkinder ebenso auf den Vizemeister und in die Landesliga. Stand jetzt steigt der FC Gutmadingen ab. Die DJK Donaueschingen kann sich noch retten. Bei drei Aufsteigern aus der Kreisliga A gibt es zwischen zwei und vier Absteigern. Das rettende Ufer beginnt auf dem 12. Platz. Schlusslicht FC Bräunlingen und die Vorletzte SG Kirchen-Hausen sind abgestiegen. Der SV Hölzlebruck (14./28) müsste – wenn die Saison jetzt schon beendet wäre – wie 2024 dem Vize die Daumen drücken, dass dieser auch in die Landesliga aufsteigt – plus dieses Mal, dass die DJK Donaueschingen den Klassenerhalt schafft.