Bezirksliga
: Das Traum-Debüt von Tevfik Ceylan und ein echter Elfmeterkiller

Der erste offizielle Bezirksliga-Spieltag nach der Winterpause sorgte gleich für Aufregung an der Tabellenspitze: Zwei der vier Aufstiegskandidaten patzten. Tabellenführer SV Aasen darf sich als der Gewinner fühlen.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Marbachs Spielführer Dominic Fischer überzeugte als Antreiber, Ruhepol und filigraner Torschütze im Stadtderby gegen den VfB Villingen.

Rohde

Die Baaremer siegten gegen die DJK Villingen mit 6:0. Der langjährige Nullachter Tevfik Ceylan, am Samstag einer der 554 Zuschauer beim 3:3 des Regionalligisten gegen den FC Homburg, feierte dabei mit zwei Toren einen gelungenen Einstand und machte sich nach dem Spiel direkt auf den Weg nach Düsseldorf, wo der 2. Spieltag der Icon-League auf dem Programm steht.

Verfolger stolpern

Die Aasener dürften sich sehr darüber gefreut haben, dass der FC Furtwangen (3:4 in Tannheim) und der FV Tennenbronn (1:1 gegen Riedöschingen/Hondingen) stolperten. Mit einem Spiel weniger haben die Tennenbronner vorerst zwei Punkte Rückstand auf den SVA. Sie bleiben jedoch weiter ungeschlagen (21 Spiele seit Mai 2024).

Die SG Marbach/Rietheim nahm die Hürde beim VfB Villingen mit 3:1. Spieler-Co-Trainer und Torschütze Marco Effinger lobte die Mitspieler: „So wie Dominic Fischer beim 1:0 den Ball schießt, können es in der Liga nicht viele Spieler. Genauso stark waren die Vorlagen von Pascal Richter. Es hat sich so ergeben, dass er wie eine Doublette zweimal von der Außenposition rein läuft und den Mitspielern auflegt.“

FC Tannheim

Geärgert hat sich Pietro Morreale über die Niederlage in Tannheim. Der Furtwanger Coach hatte mindestens zwei Platzverweise für Tannheim und einen weiteren Elfmeter für sein Team gefordert.

Tannheims Trainer Enrique Blanco resümierte: „In der ersten Hälfte hatte Furtwangen mehr Spielanteile und führte verdient mit 3:2. Ich wusste, dass wir hinten raus Luft haben. Da waren wir am Drücker. Im Gegensatz zum 0:5 in Löffingen – als wir nach dem viertägigen Trainingslager in Schnellingen schwere Beinen hatten. Ziel bleibt der Klassenerhalt. Dafür tun wir alles.“

Elfmeterkiller

Er hat es wieder getan: Fabian Stihl, Torhüter der SG Kirchen-Hausen, wurde seinem Ruf als „Elfmeterkiller“ gerecht. Erst Ende Oktober hielt er im Pokal in Aasen drei Strafstöße in einem Spiel. Nun parierte er für den Tabellenvorletzten beim 1:2 in Löffingen wieder zwei Strafstöße. Pech für ihn, dass es für sein Team trotzdem nicht zu Siegen reicht.

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