Aktueller Trainer des FC Wehr: Wehrer Trainer Keser macht im Sommer Pause

Urs Keser macht nach dieser Saison erst einmal Pause.
Uli NodlerDie kurze Pause von weniger als 48 Stunden war offensichtlich nicht genug. „Man kann in Schönau verlieren. Wir waren auch nicht so frisch“, sagt Wehrs Trainer Urs Keser nach dem 1:4 im Nachholspiel beim FC Schönau am Dienstagabend.
Erst am Sonntag hatten die Wehrer noch auf dem Platz gestanden und da zuhause den SV Weil II mit 6:0 besiegt. Gerettet ist der FCW acht Spieltage vor dem Saisonende noch nicht, doch aktuell sieht es sehr gut aus, dass auch in der kommenden Spielzeit Bezirksliga-Fußball in der Frankenmatt zusehen sein wird.
Keser steht dann nicht mehr an der Seitenlinie in Wehr. Für ihn ist klar: „Ich habe keine Pläne, werde definitiv nichts machen. Ich werde mir jetzt eine Auszeit nehmen und gönnen. Das hatte ich in meiner Karriere bislang noch gar nicht. Ich freue mich auch ein bisschen drauf und will das genießen“, so Keser und ergänzt schmunzelnd: „Die Frage ist, wie lange ich das genießen kann und ob es nach zwei Wochen vielleicht schon wieder juckt.“ Anfragen für Keser hatte es zumindest durchaus gegeben. „Da waren interessante Sachen dabei, aber ich habe das gleich von vornherein abgeblockt.“ Personell sieht es bei den Wehrern derweil nicht mehr ganz so rosig aus wie zuletzt. Gegen Herten fehlen wird sicher Johannes Baumgartner. Hinter dem Einsatz von Gabriel Keser steht ein Fragezeichen.
Auch der SV Herten kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Comebacker Marco Romano fällt etwa nach seiner Gelb-Roten Karten aus der Vorwoche aus.
„Unsere komplette Innenverteidigung kann nicht spielen. Auch Massimo De Franco steht uns in Wehr nicht zur Verfügung“, informiert Trainer Sascha Rueb. Notfalls würde daher Lucas Eschbach einspringen. „Ich hoffe aber, dass wir es mit den aktuellen Spielern regeln können.“