600 Fans bei Handballfest
: Die SG Dunningen/Schramberg hält mit dem HBW II lange gut mit

600 Handballfans in Sulgen: Auch wenn die SG Dunningen/Schramberg am Ende deutlich gegen den HBW Balingen-Weilstetten II verlor, war Trainer Dominik Fix sehr zufrieden.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Immer wieder konnte der Landesligist SG Dunningen/Schramberg (in Blau) gegen den Drittligisten HBW Balingen-Weilstetten II Akzente setzen.

Fritz Rudolf

Eigentlich war alles klar: Bevor am Abend in der Kreissporthalle Sulgen die Zweitliga-Handballer des HBW Balingen-Weilstetten auf die Kadetten Schaffhausen treffen sollten, war ein Vorspiel geplant – die heimische SG Dunningen/Schramberg gegen die A-Jugend des HBW.

Doch gut eine Woche vor dem Event folgte die „kurzfristige Planänderung“, wie SGDS-Trainer Dominik Fix erklärte. Und so traf seine Sieben am Samstagmittag nicht auf die A-Jugend, sondern auf die zweite Mannschaft des HBW – ihres Zeichens ein gestandener Drittligist.

„Es war fantastisch“, blickte Fix am Montagvormittag auf das Spiel gegen die „Jung-Gallier“ zurück. Erwartungsgemäß setzte sich der Drittligist gegen den Landesligisten deutlich mit 43:27 durch. Doch so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf nicht.

„Bis zur 25. Minute haben wir sehr gut mitgehalten“, sagte Fix. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Rückstand der SG Dunningen/Schramberg gerade einmal drei Tore. In den verbleibenden fünf Minuten vor der Pause zündeten die Gäste jedoch noch einmal den Turbo – und lagen zur Halbzeit bereits mit acht Toren in Front.

Wenn der HBW anzieht, kann der Landesligist nur schwer folgen

„Kurz vor der Halbzeit haben sie richtig Gas gegeben“, so Fix, dessen Mannschaft diesem Turbo – angesichts des Klassenunterschieds wenig überraschend – nicht mehr folgen konnte.

In der zweiten Halbzeit verkürzten die Gastgeber zwischenzeitlich noch einmal auf vier Tore, ehe der HBW II seine Klasse ausspielte und standesgemäß gewann. „Es war fantastisch“, freute sich Fix am Montag nicht nur über den Auftritt seiner Mannschaft, sondern auch über die gesamte Veranstaltung – und lobte den Gegner: „Sie haben uns mitspielen lassen.“

Munteres Spielchen vor 600 Handballfans

So entwickelte sich vor rund 600 Zuschauern ein munteres Spiel, in dem zwischenzeitlich auch der Ehrgeiz des Landesligisten geweckt wurde. „In der 25. Minute wurde der Ehrgeiz noch mal größer, so dass am Ende sogar der ein oder andere enttäuscht war, dass es so deutlich wurde“, so Fix. Er selbst war jedoch sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Vorne sah er „sehr gutes Eins-gegen-eins“ und zudem „verrückterweise ganz wenige technische Fehler“. Sein Fazit: „Es war das Maximum, das wir können – die Spieler können stolz auf sich sein.“

In gut einem Monat startet die Saison in der „extrem schweren Landesliga“

Auch die Veranstaltung insgesamt war aus Sicht des SG-Coaches ein voller Erfolg. „Es war ein sehr professionelles Event, das wir gestaltet haben.“ Für ihn schloss sich damit ein Kreis mit dem HBW: Vor 17 Jahren stand er selbst im Freundschaftsspiel gegen die erste Balinger Mannschaft auf der Platte – nun erlebte er eine ähnliche Veranstaltung als Trainer.

Doch nun geht es für ihn und seine Mannschaft zurück in den Trainingsalltag. Für den Landesligisten beginnt die heiße Phase der Vorbereitung, ehe es in gut einem Monat mit der Saison losgeht. Bis dahin ist noch einiges zu tun. „Wir haben noch Potenzial in der Deckung. Daran müssen wir arbeiten“, nennt Fix einen Hauptaspekt der Trainingsarbeit. Außerdem müsse das Spielsystem weiter verinnerlicht werden, und der Angriff müsse mehr Sicherheit bekommen.

Im athletischen Bereich dagegen ist die SG Dunningen/Schramberg bereits sehr gut aufgestellt. Und das ist mit Blick auf die neue Saison in einer neu zusammengesetzten Liga auch nötig. „Die Landesliga wird extrem schwer, da müssen wir an unser Maximum“, ist sich der Trainer bewusst.

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