Anzeige: Ausbildungsbörse in Schopfheim

Welcher Beruf passt zu mir? Antworten gibt die Ausbildungsbörse.
Ines BodeVor fünfzehn Jahren wurde die erste Schopfheimer Ausbildungsbörse veranstaltet: Die gewerblichen Schulen hatten sich entschlossen, Berufsanfängern eine Plattform zu bieten, die neue und zugleich viele Chancen aufzeigt. Auch am heutigen Freitag öffnen sich die Türen der Gewerbeschule und der Kaufmännischen Schule als gemeinsames Projekt der Schulen, der Stadt und weiterer regionaler Partner.
Die Ausbildungsbörse hat sich etabliert
Mittlerweile hat sich die Ausbildungsbörse als fester Termin etabliert. Schulabgängern und Schülern, die einen Praktikumsplatz suchen, stehen erneut die Räumlichkeiten des Berufsschulzentrums zur Verfügung. Jugendliche aller Schularten können mit den Unternehmen als künftige Ausbildungsbetriebe in Kontakt treten. Geboten sind an den Ständen theoretische und praktische Informationen über die unterschiedlichsten Berufssparten. Nach wie vor sind berufliche Bildung und Qualifikation wegweisend für die Zukunft jedes Einzelnen. Zugleich sind es die ausschlaggebenden Faktoren für ein erfolgreiches Unternehmen. Beide Seiten, angehende Arbeitnehmer und Arbeitgeber, profitieren von dieser Veranstaltung als regionale Orientierungsmesse. Von neun bis vierzehn Uhr erwarten Vertreter von Firmen und Unternehmen die Anwärter. Nicht selten stehen Jugendliche im ersten oder zweiten Ausbildungsjahr bereit, um als „Schüler von gestern“ verständliche und praxisnahe Auskünfte zu erteilen. Ein Modell, das sich im Laufe der Jahre durchgesetzt hat.
Niedrigschwelliges Angebot für Schüler
Weiterhin können Jugendliche wie in der Anfangszeit der Veranstaltung direkt mit Ausbildern ins Gespräch kommen.
Niedrigschwellig lautet das Stichwort: Mit einem einfachen Satz bekunden die Jugendlichen ihr Interesse für eine Ausbildung. Bekanntlich besitzen viele regionale Unternehmen einen namhaften Ruf. Und welche Berufe werden in dem Betrieb im Nachbarort eigentlich angeboten? Überall gesucht werden Industriekaufleute oder auch Mechatroniker. Was müsse man denn dafür mitbringen? Was allen Arbeitgebern wichtig ist, sind das Interesse an Technik oder etwa Wirtschaft zuzüglich der Teamfähigkeit und natürlich einen vorzeigbaren Schulabschluss. Als gutes Zeichen lässt sich werten, wenn der Funke überspringt und die Schüler direkt ihre Bewerbungsunterlagen abgeben möchten.
Direkter Einblick in die Werkstätten
Generell beginnen die Berufsfelder klassisch mit dem Handwerk, um sich durch die Möglichkeiten in der Industrie bis hin zur Verwaltung zu ziehen. Darüber hinaus suchen auch Behörden und soziale Einrichtungen jungen Zuwachs.
Bewährt hat sich, dass Schülern der direkte Einblick in Werkstätten gewährt wird. Mit dem Werkzeug in der Hand fühlt sich das neue Leben um einiges realer an. Wer möchte, darf gar in schweres Gefährt klettern, um die Berufswelt vom Lenkrad aus zu betrachten. Ein großes Plus der Börse ist der niedrigschwellige Charakter. Viele Schüler haben auf diese Weise seit 2011 ihren Traumberuf gefunden. Äußerst hilfreich sind die direkten Gespräche, die frühere Kontakte in einschüchterndem Umfeld vorteilhaft ersetzt haben. Schon vor fünfzehn Jahren spielte die demografische Entwicklung eine Rolle.
Betriebe standen und stehen vor der Herausforderung, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden. Ausbildungsbörsen, die mit einem attraktiven Rahmenprogramm locken, ziehen Schulabgänger an, um motivierte Nachwuchskräfte zu finden.
Infobox
Wann: Freitag, 19. Juni, 10 bis 14 Uhr
Wo: Berufsschulzentrum, Bannmattstraße 3 (nahe Bahnhof)