Verletzte in Schongau: 16-Jähriger nach mutmaßlicher Amoktat in U-Haft

Das Unterstützungskommando (USK), spezialisierte Kräfte der bayerischen Polizei, stehen an einem Eingang zum Welfen-Gymnasium.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- In Schongau sitzt ein 16-Jähriger nach mutmaßlicher Amoktat in Untersuchungshaft.
- Er soll zwei 13-jährige Mädchen auf dem Schulgelände mit einem Messer schwer verletzt haben.
- Vorgeworfen werden ihm unter anderem zwei Fälle von versuchtem Mord.
- Der Jugendliche war früher Schüler am Gymnasium – zeitweise in psychiatrischer Behandlung.
- Laut Ermittlern war er 2025 wegen Drohungen und Amok-Verherrlichung bereits auffällig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 16-Jährige werde dringend unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Jugendliche war selbst an dem Gymnasium zur Schule gegangen.
Der Jugendliche soll am Mittwoch auf dem Schulgelände zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer am Oberkörper verletzt haben. Der 16-Jährige befand sich zumindest zeitweise in psychiatrischer Behandlung.
Jugendlicher soll im vergangenen Jahr Mitschüler bedroht haben
Der 16-jährige Kroate war den Sicherheitsbehörden demnach bereits bekannt. Wegen zweier Vorfälle aus dem Jahr 2025 ermittle die Staatsanwaltschaft München II gegen ihn, weil er unter anderem Mitschüler bedroht und in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben soll. Haftgründe hätten in diesem Ermittlungsverfahren aber „zu keinem Zeitpunkt“ vorgelegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits am Mittwochabend gesagt, der mutmaßliche Täter sei in Untersuchungshaft, die entsprechenden Verfahren fänden statt. Am Donnerstag sagte dann eine Polizeisprecherin auf Nachfrage, dass die Vorführung bei einem Ermittlungsrichter erst im Laufe des Tages geplant sei.