Zeitbank Mittleres Wiesental: Junge Familien schätzen Nachbarschaftshilfe

Die Co-Vorsitzenden der Zeitbank plus Mittleres Wiesental: (v. l.) Christine Putz, Andrea Spägele mit Sohn Neo und Susanne Hartwein zogen bei der Mitgliederversammlung Bilanz.
Eva SkrypnikDurch zahlreiche Aktivitäten wie Monatstreffen, Offene Treffs, die Präsenz auf Messen und Veranstaltungen sowie das Angebot vielseitiger Freizeitaktivitäten konnte die Bekanntheit der Zeitbank gesteigert werden, heißt es in einer Mitteilung.
Mitgliederzahl wächst
„Aktuell hat die Zeitbank plus Mittleres Wiesental 120 Mitglieder und ist damit im vergangenen Jahr um 40 Prozent gewachsen“, sagt die Co-Vorsitzende Christine Putz. Dies unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung der Zeitbank, die auch durch die finanzielle Zuwendung der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental bestätigt wurde.
Zunehmend schätzen auch junge Familien die gegenseitige kostenlose Nachbarschaftshilfe und tragen so zu einem generationsübergreifenden Beziehungsnetzwerk bei. „Unsere Mitglieder haben im vergangenen Jahr mehr als 1700 Stunden investiert, um sich gegenseitig im Alltag zu helfen“, lautet die Bilanz von Christine Putz.
Das Modell der Zeitbank ist es, dass den Mitgliedern die Stunden für geleistete Unterstützung auf ihren digitalen Zeitkonten gutgeschrieben werden, die sie dann ihrerseits wieder für in Anspruch genommene Hilfe ausgeben können.
Aus gesundheitlichen Gründen ist die Co-Vorsitzende Angelika Messer aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie erhielt in der Versammlung große Anerkennung für die in den vergangenen sechs Jahren geleistete Pionierarbeit für den Verein.
Wechsel im Vorstand
Die Mitgliederversammlung hat Andrea Spägele einstimmig als Nachfolgerin bestätigt. Sie tritt ihr Vorstandsamt an, um den Verein zu konsolidieren und generationsübergreifend weiterzuentwickeln.
Kontakt: E-Mail an mittleres-wiesental@zeitbankplus.info. Internet: www.zeitbankplus.de