Trinkwasser ist kostbar
: Brunnen in Weil am Rhein werden abgestellt

Die anhaltende Hitzeperiode sorgt für niedrige Pegelstände in den Wasserhochbehältern. Der Wasserverbrauch ist gestiegen, auch nachts. Die Stadt Weil am Rhein appelliert an einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser.
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red/pm
Weil am Rhein
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In Betrieb bleiben die Brunnen, die das Wasser aus Quellen beziehen oder umwälzen. Letzteres ist beispielsweise beim Brunnen auf dem Rathausplatz der Fall.

In Betrieb bleiben die Brunnen, die das Wasser aus Quellen beziehen oder umwälzen. Letzteres ist beispielsweise beim Brunnen auf dem Rathausplatz der Fall.

Stadtverwaltung/Bähr
  • Hitze und fehlender Regen belasten die Wasserressourcen in Weil am Rhein.
  • Stadt stellt Zier- und Dorfbrunnen ohne Umwälzung ab, um Versorgung zu sichern.
  • In Betrieb bleiben Quellen- und Umwälzbrunnen, etwa am Rathaus oder Berliner Platz.
  • Stadt bittet um Sparsamkeit: nachts gießen, Pools nicht füllen, Haushaltverbrauch senken.
  • Wasserversorgung gilt als gesichert – Lage wird laufend beobachtet und Brunnen später hochgefahren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die anhaltende Hitzeperiode und das Ausbleiben ergiebiger Niederschläge in den vergangenen Wochen führen auch in Weil am Rhein zu einer Belastung der Wasserressourcen und bringen die Wasserversorgung an ihre Grenzen. Um die Stabilität der Trinkwasserversorgung für alle Bürger weiterhin zuverlässig zu gewährleisten und technische Schäden an den städtischen Anlagen zu verhindern, sieht sich die Stadtverwaltung gezwungen, einen Teil der öffentlichen Zier- und Dorfbrunnen vorübergehend außer Betrieb zu nehmen.

Brunnen mit Umwälzsystem bleiben an

So werden alle Brunnen im Stadtgebiet abgestellt, die aus der Trinkwasserversorgung gespeist werden und kein Umwälzsystem haben. In Betrieb bleiben die Brunnen, die das Wasser aus Quellen beziehen – viele sind schon versiegt, da es zu lange nicht geregnet hat – und diejenigen, wie beispielsweise am Rathaus oder auf dem Berliner Platz, die das Wasser nur umwälzen.

Der stellvertretende Betriebsleiter im Wasserwerk, Julian Schmidt, macht deutlich, dass der aktuell hohe Wasserbezug tagsüber einen Großteil der Speichervolumina vieler Hochbehälter aufbrauche. „Nachts ist es dann schwierig, die tagsüber entleerten Speicher bei weiterhin anhaltendem nächtlichem Wasserbezug, gänzlich zu füllen.“ Die aktuell extremen Wasserverbräuche beziehungsweise Spitzenlasten in der anhaltenden Hitze- und Trockenperiode, insbesondere bedingt durch intensive landwirtschaftliche, kommunale und private Bewässerung, würden zeitweise die Leistungsfähigkeit des Verteilsystems übersteigen.

Sparsamer Umgang mit Leitungswasser

In diesem Zusammenhang bittet die Stadtverwaltung auch um einen schonenden und sparsamen Umgang mit Leitungswasser, heißt es in einer Mitteilung. „Es gilt, Ressourcen zu schonen und das Wassernetz auch in den kommenden Wochen stabil zu halten“, sagt Stadtwerke-Chef Markus Indlekofer und bittet um Unterstützung. „Schon kleine Anpassungen im Alltag helfen dabei, verantwortungsvoll mit unserem Trinkwasser umzugehen.“

Verbrauch minimieren

Um einen Notstand zu verhindern, gilt der dringende Appell, Gartenbewässerung auf die Nachtstunden zu beschränken, auf Pool-Befüllungen und private Reinigungen zu verzichten sowie den Verbrauch im Haushalt zu minimieren.

Wasserversorgung ist gesichert

„Unsere Wasserversorgung ist dank tiefer Brunnen und stabiler Reserven aktuell gesichert. Damit das so bleibt, sind wir auf die Solidarität und Eigenverantwortung aller angewiesen. Jede und jeder kann im Alltag einen Beitrag leisten“, so Oberbürgermeisterin Stöcker, die gleichzeitig auch als Vorsitzende des Wasserverbandes Südliches Markgräflerland fungiert.

Die Stadtverwaltung beobachtet die Wetterentwicklung sowie die lokalen Pegelstände in enger Abstimmung mit den Stadtwerken kontinuierlich. Sobald sich die Lage dauerhaft entspannt, werden die Brunnen schrittweise wieder hochgefahren.