Stadthalle Wehr
: Das Oberrheinische Sinfonieorchester spielt in Wehr

Ein Konzert voller musikalischer Vielfalt erwartet die Besucher des Adventskonzerts des Oberrheinischen Sinfonieorchesters Lörrach in der Stadthalle in Wehr.
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(red/pm)
Schopfheim
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Das Oberrheinische Sinfonieorchester aus Lörrach konzertiert in Wehr

Oberrheinisches Sinfonieorchester Lörrach e.V.

Das Programm des Adventskonzerts des Oberrheinischen Sinfonieorchesters Lörrach am Samstag, 6. Dezember, ab 19 Uhr in der Stadthalle in Wehr, spannt einem weiten Bogen: Zu Beginn entfaltet Théodore Gouvys „Symphonie brève“ in kompakter Form einen konzentrierten, eleganten Ausdruck, schreiben die Veranstalter von der Kulturbrücke Schopfheim.

Dabei handelt es sich um ein selten gespieltes Werk, das in rund 15 Minuten einen ungewöhnlich konzentrierten symphonischen Ausdruck entfaltet.

Der Titel „brève“ verweist nicht nur auf die kurze Spieldauer des Werks, sondern auch auf die reduzierte Form. Stilistisch zwischen Klassik und Romantik angesiedelt, beeindruckt es mit klarer Linienführung und raffinierter Instrumentation.

Gouvys Handschrift erinnert in ihrer Klarheit und eleganten Linienführung an Mendelssohn, zeigt aber zugleich eine persönliche Note mit fein gearbeiteter Instrumentation und klanglicher Leichtigkeit. „Die Symphonie brève ist ein reizvolles Beispiel für Gouvys sinfonisches Schaffen, das in seinem ausgewogenen Formbewusstsein und seiner melodischen Schönheit eine echte Wiederentdeckung wert ist“, heißt es.

Edward Elgars Cello Concerto berührt im Anschluss mit tief melancholischen Klängen und reflektiert eindrucksvoll die Themen Vergänglichkeit und Leben – ein Meisterwerk, das fasziniert.

Der britische Komponist Sir Edward Elgar lebte von 1857 bis 1934, und sein Cellokonzert in e-Moll (Opus 85) wird von modernen Cellisten sehr bewundert. Das Cellokonzert ist eines seiner letzten großen Werke. Elgars Frau starb 1920, und er komponierte nach diesem Jahr keine großen Werke mehr. Elgar sagte, er wolle damit musikalisch das Bild eines Mannes erkunden, der über den Sinn des Lebens nachdenkt. Die Musik ist eher melancholisch, obwohl sie Momente von großer Größe besitzt.

Robert Schumanns dritte Symphonie („Rheinische“) ist schließlich eine kraftvolle musikalische Hommage an das Rheinland, voller mitreißender Energie und lyrischer Schönheit.

Dazu heißt es: Im Jahr 1850 nahm Robert Schumann das Angebot an, als Musikdirektor in Düsseldorf zu arbeiten. In seiner neuen Heimatstadt Düsseldorf machte er mit seiner Frau Clara oft Spaziergänge am Wasser und komponierte in etwas mehr als einem Monat die Symphonie Nummer Drei, die auch die Rheinische genannt wird. Schumann dirigierte die Uraufführung selbst bei einem Konzert in Düsseldorf. Sie war ein großer Erfolg.

Info: Einlass ab 18:30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf in der Tourist-Info Wehr, unter Tel. 07762/808 601, online unter www.wehr.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse zu erwerben.