Stadtmuseum Schopfheim: Konflikte verstehen und Frieden fördern

Professor Ueli Mäder
Photo Christian Jaeggi„Politik ist ein weites Feld für Zank und Streit“, wusste schon der Philosoph Michel de Montaigne vor fast 500 Jahren, als die Demokratie noch in den Sternen stand. Nach wie vor prägen Konflikte die Politik ebenso wie unseren persönlichen Alltag. Wie gehen wir mit ihnen um, persönlich und gesellschaftlich? Wie können wir Spannungen besser verstehen und lösen? Viele Konflikte entstehen aufgrund von Missverständnissen. Wie kommunizieren wir mit wem?
Diese Themen stehen im Zentrum des Vortrags- und Diskussionsabends am Mittwoch, 4. Februar, ab 19.30 Uhr im Gewölbekeller des Stadtmuseums Schopfheim.
Zu Gast ist der emeritierte Professor Ueli Mäder. Er leitete zehn Jahre lang den Studiengang Konfliktforschung an der Uni Basel, absolvierte neben seiner Forschungsarbeit eine Grundausbildung in Psychotherapie und veranstaltete Workshops für Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft.
„Mich interessiert, inwiefern sich in Alltagskonflikten spiegelt, was sich auch gesellschaftlich tut“, sagt Mäder. Anhand konkreter Beispiele wird diskutiert, wie sich durch gewaltfreie Kommunikation selbst in akuten Krisen neue Wege finden lassen können, wie der soziale Zusammenhalt gestärkt wird und was geopolitisch stärker zum Tragen kommen sollte.
Den Teilnehmerinnen bietet sich die Möglichkeit, mit einem ausgewiesenen Experten über brandaktuelle Themen aus der internationalen Politik zu diskutieren.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Museum“ des Fördervereins Stadtmuseum Schopfheim. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.