Verwaltung Schopfheim
: Neue Leiterinnen haben bei der Stadt die Kommunikation im Fokus

Zwei neue Führungskräfte haben in der Stadtverwaltung Schopfheim ihre Arbeit aufgenommen: Carolin Salfner und Tanja Zimmermann.
Von
MT
Schopfheim
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Bürgermeister Dirk Harscher (links) und Patrik Bender (rechts) heißen die neuen Führungskräfte Tanja Zimmermann und Carolin Salfner (von links) willkommen.

Stadtverwaltung

Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem fachlichen Wissen bringen beide Leiterinnen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der städtischen Angebote in ihren jeweiligen Bereichen ein, schreibt die Stadtverwaltung in ihrer Mitteilung. Bürgermeister Dirk Harscher und Fachbereichsleiter Patrik Bender zeigten sich erfreut über die schnelle und erfolgreiche Besetzung der Positionen: „Es ist ein großer Gewinn für unsere Stadt, solch kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen für Schopfheim gewonnen zu haben.

Dass der Gemeinderat sich für Zimmermann und Salfner ausgesprochen hat, bestätige deren hohe fachliche und persönliche Qualifikation. Die 49-jährige Carolin Salfner ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit ihrer Rückkehr aus Hamburg vor mehr als 20 Jahren bringe sie nicht nur frischen Wind, sondern auch eine Kombination aus beruflicher Erfahrung, persönlichem Engagement und klarer Vision mit in ihre neue Rolle, heißt es weiter. „Ich bin authentisch, zielstrebig und empathisch – und Bildung ist für mich eine Herzensangelegenheit“, wird Salfner in der Mitteilung zitiert. Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in Lörrach-Haagen und freut sich darauf, die Bildungslandschaft in Schopfheim aktiv mitzugestalten.

Leidenschaft für Bildung

Nach mehr als 15 Jahren in der freien Wirtschaft habe sich Salfner bewusst für den Wechsel in den gemeinnützigen Sektor entschieden – zunächst beim Deutschen Roten Kreuz, später an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Lörrach heißt es weiter. Ihre Motivation, nun eine Fachgruppe in der Verwaltung zu übernehmen, liegt in der Möglichkeit, ihre Expertise in Kommunikation, Projektmanagement und Prozessoptimierung mit ihrer Leidenschaft für Bildung zu verbinden.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Besonders wertvoll für ihre neue Aufgabe sind ihre langjährigen Erfahrungen in der Elternarbeit, unter anderem als Elternbeiratsvorsitzende der Albert-Schweitzer-Schule in Lörrach. „Ich kenne die Herausforderungen berufstätiger Eltern und weiß, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Betreuung ist. Auslandsaufenthalte in Barcelona und Frankreich haben mir gezeigt, wie andere Länder mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgehen – auch davon können wir lernen“, wird Salfner zitiert.

Für ihre Fachgruppe hat sie klare Ziele: Bestehende Strukturen weiterentwickeln, Prozesse modernisieren und dabei stets die Perspektive der Familien im Blick behalten.

Ein zentrales Projekt sei die Vorbereitung auf den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder ab September 2026. In der Zusammenarbeit setzt Salfner auf Offenheit, Kollegialität und Humor: „Ich stehe für offene Türen und eine Kommunikation auf Augenhöhe – intern wie extern. Der Kontakt zu Familien, Elternbeiräten, Vereinen und dem Gemeinderat ist mir ebenso wichtig wie der Austausch mit den Fachleuten innerhalb der Verwaltung.“

Carolin Salfner setzt auf Kollegialität und Humor

Auch persönlich bringt Carolin Salfner viel Energie mit: Bewegung in der Natur, Zeit mit Familie und Freunden, Kultur, Reisen und ihre fünf Fremdsprachen helfen ihr, nach einem Arbeitstag abzuschalten. Ihr Leitsatz: „In a world full of copycats be an original.“

Offen und neugierig

Die 53-jährige Tanja Zimmermann, verheiratet, zwei Kinder, sagt über ihre neue Aufgabe: „Ich bin neugierig, offen und lösungsorientiert – und freue mich auf die Gestaltungsräume, die sich in meiner neuen Rolle bieten.“ Besonders begeistere sie die Möglichkeit, das soziale und kulturelle Leben gemeinsam mit politischen Gremien und den Bürgern aktiv mitzugestalten. Beruflich hat sie sich über viele Jahre im Sozialbereich engagiert: Sie war maßgeblich am Aufbau des Pflegestützpunktes im Landkreis Lörrach beteiligt, arbeitete für die Fritz-Berger-Stiftung und zuletzt in der Leistungsverwaltung „Hilfe zur Pflege“ beim Landratsamt Lörrach. Ihre Motivation, nun eine Fachgruppe in der Stadtverwaltung zu übernehmen, liegt im engen Kontakt mit den Menschen und der Chance, verschiedene Bereiche wie Sport, Soziales und Kultur sinnvoll zu vernetzen, heißt es.

Offene Kommunikation

„Ich bringe viel Erfahrung im Sozialrecht, in der Beratung, im Projektmanagement und in der Konzeptarbeit mit“, wird Zimmermann zitiert. Diese Kompetenzen wolle sie gezielt einsetzen, um Synergien zu schaffen und neue Nutzergruppen zu erschließen – etwa im Bereich Kultur für Jugendliche, die bislang weniger erreicht wurden.

Ein erstes konkretes Projekt ist die geplante Fusion des Stadtseniorenrats mit dem Behindertenbeirat. In der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung setzt Zimmermann auf offene Kommunikation, klare Ziele und ein wertschätzendes Miteinander, heißt es weiter. Auch extern legt sie großen Wert auf transparente und verständliche Kommunikation, die Vertrauen schafft: „Wir müssen erklären, warum und wie Entscheidungen getroffen werden, und den Menschen zeigen, an wen sie sich wenden können.“

Gemeinsame Lösungen

Ihr Leitsatz lautet: „Menschen von Betroffenen zu Beteiligten machen.“ Dies spiegele sich auch in ihrer Haltung zur Bürgerbeteiligung wider: „Ich möchte die Bürger einladen, gemeinsam mit uns Lösungen zu entwickeln – digital, analog, direkt und wertschätzend.“ Den Ausgleich zur Arbeit findet Zimmermann beim Sport, Wandern oder Lesen – und bei Spaziergängen mit ihrem Hund. Besonders freut sie sich darauf, die Stadt mit all ihren Facetten kennenzulernen.

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