Max-Metzger-Schule Schopfheim: Mensa-Neubau ist einen Schritt weiter

Die Vorderfront mit dem gläsernen Zwischengang der Max-Metzger-Schule an der Karlstraße soll abgerissen werden.
Christoph SchennenDer Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Entwurf für den Bau der Mensa an der Max-Metzger-Schule zugestimmt. Osman Askari stellte ihn in der Sitzung vor. Der Architekt hat eine besondere Beziehung zur Metzger-Schule und zu Schopfheim, wie er berichtete. Seine Kinder seien in dieser unterrichtet worden. Außerdem habe er zu Beginn seiner Karriere in einem Architekturbüro im ehemaligen Gefängnis von Schopfheim gearbeitet.
Geplant ist, dass ein gläsernes Zwischenbauteil den Bestandsbau mit dem Neubau verbindet, der an der Karlstraße entstehen soll. Der vorhandene gläserne Gang soll abgerissen werden. Der Vorplatz der Mensa wird nach Angaben von Askari zu einem multifunktionalen Platz, an dem sich die Kinder sammeln können und über den die Anlieferung für die Mensa erfolgen soll. Rechts soll auf einer Teilungswand der Name der Schule stehen. „Es wird eine neue Eingangssituation geschaffen“, betonte Askari. Zunächst aber wird der Vorplatz für die Baustelleneinrichtung genutzt. Ein markantes Bauteil ist der Aufzug, über den die vier Geschosse (Keller-, Erd- und zwei Obergeschosse) zu erreichen sind. „
Er ist höher als üblich, weil er einen Wechselrichter für die PV-Anlage trägt“, so Askari. Die Mensa liegt im Erdgeschoss und ist 117 Quadratmeter groß. Direkt daneben befindet sich eine Küche. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind jeweils drei Klassenzimmer für den Ganztagsbetrieb vorgesehen. Die Fensterflächen erstrecken sich über die Hofseite. Die Obergeschosse sind über den Aufzug oder eine schmale, lichtdurchflutete Treppe zu erreichen. Die Treppe nimmt die gleiche Fläche ein wie der kompakte Flur, der zu den Klassenräumen führt. An der Hofseite der Mensa soll eine Stufenanlage errichtet werden. Sie lässt sich für Außenveranstaltungen nutzen, wie Askari vorschlägt. Auch über eine Rampe soll man vom Hof in das Mensagebäude kommen.
Haustechnik wird an bestehende Technik angeschlossen
Das Untergeschoss soll in Stahlbetonweise errichtet werden, das Gebäude als Massivholzkonstruktion. Die Fassade soll laut Askari aus einem Stoff bestehen, der aus der Holzproduktion kommt.
Technik wird angebunden
Im Hinblick auf die Kosten des Neubaus sei erfreulich, dass die Haustechnik an die bestehende Technik angeschlossen werden könne. Martina Milarch vom Gebäudemanagement stellte fest, dass die Kosten für die Sanierung davon abhingen, „welche Förderanträge wir stellen können“. Thomas Gsell warnte vor einer Kostenexplosion beim Mensabau. Es dürfe nicht sein, dass am Ende Geld für die Sanierung des Hauptgebäudes fehle. Teile der für die Sanierung des Bestandsgebäudes eingestellten Gelder von 2029 bis 2030 werden bereits für den Mensaneubau benötigt.