Konzert in Efringen-Kirchen
: Musik, wie ein Sommer eines vergangenen Jahrhunderts

Das Quartett „Musicæ Spontæ“ fasst klangliche Bilder eines sommerlichen, englischen Garten unter dem Titel „Summer Flowers“ zusammen.
Von
Tonio Paßlick
Blansingen
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Das Quartett "Musicae Spontae" bespielt alte Musik über sommerliche englische Gärten.

Das Quartett "Musicae Spontae" bespielt alte Musik über sommerliche englische Gärten.

Pedarnig
  • Konzert in Blansingen: „Musicæ Spontæ“ spielt „Summer Flowers“ in St. Peterskirche.
  • Termin: Sonntag, 5. Juli, ab 17 Uhr – Eintritt frei, Kollekte erbeten, Umtrunk im Anschluss.
  • Programm mit Stücken u. a. von Oswald, Playford, Purcell und Händel zu Sommerblumen.
  • Ensemble für Alte Musik mit historischer Praxis, Mitglieder international aktiv.
  • Oswalds Blumenstücke wechseln Affekte schnell; Händel war zudem leidenschaftlicher Gärtner.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Instrumentalmusik mit klanglichen Bildern eines sommerlichen englischen Gartens stellt das Quartett „Musicæ Spontæ“ in der Reihe der Blansinger Konzerte in der St. Peterskirche am Sonntag, 5. Juli, ab 17 Uhr, unter dem Namen „Summer Flowers“ vor.  Das Programm besteht aus einer Sammlung einzigartiger Stücke englischer Komponisten wie James Oswald, John Playford oder Henry Purcell bis hin zu Georg Friedrich Händel, die auf Sommerblumen basieren.

Kammermusikensemble hat sich auf Alte Musik spezialisiert

„Musicæ Spontæ“ ist ein Kammermusikensemble, das sich auf historische Musizierpraxis und Alte Musik spezialisiert hat. Es setzt sich aus internationalen Musikerinnen und Musikern zusammen, die sich an der Schola Cantorum Basiliensis kennenlernten und seither gemeinsam musizieren, nämlich Bar Zimmermann (Blockflöte, Oboe), Marguerite Wassermann (Violine), Elias Conrad Pfetscher(Theorbe) aus Coburg und Joachim Pedarnig (Violone) aus Telfs in Österreich.

Konzerte fanden unter anderem im Rahmen der Innsbrucker Festwochen statt. Die Mitglieder dieses Ensembles sind international gefragte Spezialisten der Alten Musik und konzertieren rund um den Globus mit namhaften Originalklang-Orchestern und Ensembles wie Gli Incogniti, Le Poème Harmonique, Akamus Berlin, Le Concert des Nations, European Union Baroque Orchestra.

Musik unterliegt ihren eigenen Regeln

Im Gegensatz zu den meisten Musikstücken des Spätbarocks, die meist in Sätze unterteilt sind und jeder dieser Sätze einen eigenen Affekt hat, ist die Musik von James Oswald etwas Besonderes: Jede Blume ist ein kurzes Stück, das mindestens zwei oder sogar mehr Affekte im selben Satz enthält. Dies hilft dabei, eine breite Palette von Farben und Emotionen zu präsentieren, die von den verschiedenen Blumen inspiriert werden, um eine facettenreiche Musik zu schaffen.

Der schnelle Wechsel der Affekte bringt eine nur sehr selten auf die Bühne gebrachte Leichtigkeit mit sich. Das Blumenmotiv zieht sich durch das gesamte Konzert. Georg Friedrich Händel ist seinerseits nicht nur als bekannter Komponist, sondern auch als leidenschaftlicher Gärtner bekannt. Aus seinem Briefwechsel sind Beschreibungen seiner Lieblingsblumen bekannt, aber auch die Tatsache, dass er seinen Kollegen und Freunden seltene Blumenzwiebeln und Knollen schenkte.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. Wie immer wird im Anschluss ein Umtrunk angeboten.