„Haus Engels“ Hertingen: Beim Sommerfest wurde es nicht langweilig

Sauber eingelocht: Das Runde musste beim Sommerfest von "Haus Engels" ausnahmsweise nicht ins Eckige.
Ines Bode- Sommerfest im „Haus Engels“ in Hertingen: Kunst und Torwand standen im Mittelpunkt.
- Über 100 Gäste kamen, Angehörige prägten die Wiedersehensfreude auf den Terrassen.
- Neuheiten vor Ort – Ballonbogen, Strandkorb mit Mini-Leuchtturm und Meeressand.
- Kunstwerke aus dem Malatelier zogen viele Blicke an; Fotocollagen zeigten die Arbeit.
- Torwand sorgte für Betrieb, am Ende traf Leiter Daniel Stern – das Runde ins Runde.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weit mehr als 100 Gäste strömen alljährlich zum Sommerfest der Einrichtung „Haus Engels“ für Menschen mit einer Behinderung, allen voran die Angehörigen der Bewohner. So gesehen begleitet den Jahrestermin stets eine gewisse Wiedersehens-Freude.
Erneut hatten die emsigen Mitarbeiter nun für die gewohnt hohe Aufenthaltsqualität auf den Terrassen des Freigeländes gesorgt. Die Kuchentheken bogen sich wieder unter dem reichhaltigen Angebot. Eröffnet wurde das Fest traditionell von der „Engels Haus Band“ mit schwungvollen Klängen.
Neu waren indes gleich mehrere Aspekte. Rein optisch stach ein farbenfroher Ballonbogen ins Auge, als einladende Pforte in den Saal des „Baumhauses“, und ein schönes Überbleibsel vom 80. Geburtstag einer Bewohnerin. Mehr noch, nämlich ein nagelneuer Strandkorb samt Mini-Leuchtturm und täuschend echtem Meeressand erwartete das Publikum am Baum.
Die Vorsitzende des Beirats, Silvia Strütt, fühlte sich gleich wie zu Hause. Derselbe Strandkorb stehe bei ihr daheim, freute sich die Nordsee-Anhängerin. Von der Heimleitung war zu erfahren, dass das Möbelstück ein Geschenk zum Geburtstag eines langjährigen Bewohners war.
Kunstwerke der Bewohner zu bestaunen
Wahre Magnetwirkung übten die Kunstwerke aus, die im Malatelier entstanden sind. Petra Ludwig als Verantwortliche hatte großflächige Werke auf dem Gelände verteilt, die viel Interesse erzeugten. Darüber hinaus zierten die Außenwände des Ateliers mehrere Fotocollagen, die Einblick in die kreative Arbeit der Malgruppe gaben. Unlängst ist im Lörracher Glashaus eine Ausstellung angelaufen, die bis Anfang September zu besichtigen ist. Rund 20 Bewohner zeigen dort ihre Kunstwerke.
Nicht zuletzt schob sich die Torwand in den Fokus, die bei jedem Sommerfest von Hausmeister Michael Schmidt aufgebaut wird. Nachdem sich die ersten Torschützen animieren ließen, wurde der Platz im oberen Bereich zur belebten Anlaufstelle für kleine und große Torjäger. Mit Argusaugen wurden die sportlichen Ambitionen von Daniel Stern vom Leitungstrio – mit Rosika Pandzic und Manuela Obermeier – verfolgt. Letztlich gelang es dem Chef, das Runde ins Runde zu befördern.