Große Ehrung in Hausen
: Gabriele Kropf bekommt die Heimatmedaille des Landes

Die Geehrte engagiert sich in vielfältiger Weise für den Erhalt des Brauchtums in Hausen im Wiesental.
Von
red
Hausen Im Wiesental
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Bei der Verleihung der Heimatmedaille (von links): Hermann Lederer, Peter Kropf, Arne Braun, Gabriele Kropf, Sylvia M. Felder, Manuel Just und Harald Klemm.

zVg/Heidi Zöllner

Innerhalb von drei Jahren ist mit Gabriele Kropf schon die zweite Frau aus Hausen im Wiesental mit der Heimatmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Die Heimatmedaille wird jedes Jahr an zehn Personen aus Baden-Württemberg verliehen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich für die Heimat engagieren. Bei der Auswahl der zu ehrenden Persönlichkeiten sollen die Vielfalt und Breite möglicher Verdienste zum gebracht werden.

Kropf engagiert sich in vielfältiger Weise für den Erhalt des Brauchtums in Hausen im Wiesental. Sie betreut seit über 25 Jahren die Ausgabe der Trachten anlässlich des jährlichen Hebelfestes. Außerdem kümmert sie sich um die Ausbesserung der Trachten, und unter ihrer Leitung nähen sieben Frauen jedes Jahr neue „Hansele“ und „Vreneli“ für Schulkinder, Kindergartenkinder, Erzieherinnen und für die Frauen der Hebelmusik.

Ferner motiviert Kropf jedes Jahr die Viertklässler der Hausener Grundschule und übt mit ihnen einen Tanz für das Hebelfest ein. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Engagement, welches Gabriele Kropf in vergangenen Jahren unter anderem auch für die Hebelmusik und die Narrenzunft geleistet hat.

Sie spricht auch ganz selbstverständlich alemannisch und gibt dies an ihre Kinder und Enkeln weiter und sorgt damit dafür, dass die Gedichte von Johann Peter Hebel von den Jüngeren weiterhin im Original gelesen und verstanden werden.

Ein Video der Verleihung an Gabriele Kropf ist zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=hmVNqaDTdz4.