Bad Bellinger auf Tour: 220 Kilometer und drei durchquerte Länder

Die "Alten Herren" des FC Bad Bellingen haben den Bodensee mit dem Fahrrad umrundet.
Martin Mössner- FC Bad Bellingens „Alte Herren“ umrundeten den Bodensee per Rad in drei Tagen.
- Start in Konstanz: Tag 1 führte über Untersee nach Stein am Rhein und via Radolfzell zurück.
- Tag 2: Fähre nach Meersburg, Nordufer über Friedrichshafen und Lindau bis Bregenz.
- Abschluss auf Schweizer Seite – von Bregenz über Arbon und Romanshorn zurück nach Konstanz.
- Insgesamt 220 Kilometer durch drei Länder, mit starkem Teamgeist und Kulturstopps.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die „Alten Herren“ (AH) des FC Bad Bellingen haben den Ball gegen den Lenker getauscht und bewiesen, dass sie auch im Sattel ordentlich Meter machen können. Das ambitionierte Ziel der 13-köpfigen Truppe: einmal rund um den Bodensee. Es war ein Trip, der in drei Tagen 220 Kilometer auf den Tacho spülte, heißt es im Nachbericht der Sportler – „garniert mit sportlichem Ehrgeiz, jeder Menge Kultur und dem unbezwingbaren Teamgeist der Rheintäler“.
Der Startschuss fiel in Konstanz. Am ersten Tag stand die Erkundung des Untersees auf dem Programm. Das Peloton rollte gemütlich ein, und der erste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten, heißt es: das mittelalterliche Kleinod Stein am Rhein. Zwischen Fachwerkhäusern und historischen Fassaden wurde die erste kurze Verschnaufpause eingelegt.
Über Radolfzell führte der Weg die fußballerischen Radsportler schließlich wieder zurück nach Konstanz. Der Einroll-Tag machte Lust auf mehr zeigte: Die Waden sind fit, die Stimmung ist prächtig, heißt es.
Frühmorgens setzten die Bad Bellinger am zweiten Tag mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg über. Ab dort hieß es: Kette rechts entlang des Nordufers. Vorbei ging es an den Weinbergen in Friedrichshafen und Lindau, und schließlich überquerte die Truppe die Grenze nach Österreich.
Das Tagesziel Bregenz empfing die Radler mit Postkartenwetter. Das Belohnungsprogramm nach den harten Kilometern im Sattel umfasste nicht nur einen Sundowner direkt am See und ein Abendessen, sondern auch Public Viewing im Tennisclub Bregenz. In geselliger Runde wurde gefachsimpelt, gelacht und die Fußball-Leidenschaft gelebt.
Der Endspurt auf der Schweizer Seite
Am dritten und letzten Tag hieß es noch einmal Zähne zusammenbeißen. Von Bregenz aus führte die Route die 13 Radler auf das Schweizer Ufer des Bodensees. Entlang der Uferpromenaden von Arbon und Romanshorn zog das Bellingen-Peloton im Gleichschritt durch die Schweiz.
Die Oberschenkel brannten vielleicht ein wenig, „doch der Windschatten des Vordermanns und die Vorfreude auf das Finisher-Bier trugen die Truppe zurück zum Ausgangspunkt nach Konstanz“, heißt es im Nachbericht.
Ein eingespieltes Team – auch ohne Ball
Am Ende standen 220 Kilometer auf den Fahrradcomputern, drei durchquerte Länder und ein Haufen neuer Anekdoten, die wohl noch lange bei den kommenden Clubheim-Abenden im Rheinstadion erzählt werden. Für die AH des FC Bad Bellingen habe sich gezeigt, dass Zusammenhalt und Sportlichkeit keine Frage des Alters oder der Sportart sind.
