ADAC-Untersuchung: Rastplatz Fischergrund bei Rheinweiler mit „ausreichend“ bewertet

Der ADAC hat unbewirtschaftete Rastplätze an Autobahnen untersucht - auch an der A5 bei Rheinweiler (Symbolfoto).
Sebastian Gollnow/dpa- ADAC testete 50 unbewirtschaftete Rastplätze an den 15 längsten Autobahnen.
- Fast die Hälfte fiel „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ aus – kein Platz „sehr gut“.
- A5 Rheinweiler: Rastplatz Fischergrund erhielt „ausreichend“, Toiletten sauber.
- Kritik: kurze Ausfahrt, fehlende Beschilderung für Anhänger und Busse, schwache Beleuchtung.
- Checkliste: „Sanitäre Anlagen“ 50 Prozent, „Außenanlagen“ 25, „Verkehr und Parken“ 15, „Sicherheit“ zehn.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Ergebnis der ADAC-Untersuchung: Fast die Hälfte der Rastplätze (46 Prozent) hat die Bewertung „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ erhalten, neun Plätze schnitten mit „gut“ ab. Die Bewertung „sehr gut“ erhielt kein einziger Rastplatz. In der Kategorie „Sanitäre Anlagen“ gab es die schlechtesten Bewertungen, heißt es in einer Mitteilung des ADAC Südbaden.
In Baden-Württemberg besuchten die Tester sieben Rastplätze, die von „gut“ bis „mangelhaft“ abschnitten. In Südbaden wurde unter anderem der Rastplatz Fischergrund auf Höhe Rheinweiler an der A5 zwischen dem Dreieck Neuenburg und Efringen-Kirchen unter die Lupe genommen. Er erhielt die Bewertung „ausreichend“.
Dort ist den Testern die Sauberkeit an Gehwegen, Fahrgassen sowie im Eingangsbereich des Toilettengebäudes positiv aufgefallen, heißt es in der Mitteilung. Auch die Sauberkeit der Toiletten zählt laut dem ADAC zu den Stärken des Platzes.
Punktabzug gab es unter anderem für die sehr kurze Autobahnausfahrt, die fehlende Ausschilderung von Parkplätzen für Autos mit Anhänger und Bussen, eine nur eingeschränkt bedarfsgerechte Behinderten-Toilette sowie die nicht ausreichende Beleuchtung der Parkbereiche für Autos und Laster, heißt es.
Was die Checkliste umfasst
Die aktuellen Test-Ergebnisse zeigen deutlichen Handlungsbedarf, insbesondere bei den Sanitäranlagen. Aus Sicht des ADAC sollten alle Plätze ein hohes Maß an Sauberkeit, Sicherheit und Erholung bieten. Zuständig für die Rastplätze an Autobahnen sind die Niederlassungen der Autobahn-Gesellschaft des Bundes, heißt es.
Die Tester des ADAC untersuchten die 50 Rastplätze im März jeweils einmal zwischen 8 und 18 Uhr. Die Checkliste gliederte sich in die Kategorien „Sanitäre Anlagen“ mit einer Gewichtung von 50 Prozent, „Außenanlagen“ (25 Prozent), „Verkehr und Parken“ (15 Prozent) und „Persönliche Sicherheit“ (zehn Prozent).
Detaillierte Informationen zum ADAC-Test gibt es unter www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/tests/unbewirtschaftete-rastplaetze2026.
