Abschied in Neuenburg: Die Gespräche mit Wolfgang Gerbig werden den Schülern fehlen

Wolfgang Gerbig 2015 bei einem seiner ersten Projekte
Claudia Harter- Schulsozialarbeiter Wolfgang Gerbig verabschiedet sich an der Realschule in Neuenburg.
- Schüler loben seine offene Tür und die hilfreichen Gespräche – sie werden ihm fehlen.
- Seit 2015 prägte er Projekte wie Streitschlichter, Schülermedientag und Fußballcup.
- Weitere Initiativen: „Stationen der Sucht“, Medienwerkstatt, Funbox und Sozialtrainings.
- Er bleibt aktiv als Sänger und Komponist im Markgräflerland, bekannt unter „Woger“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Er war immer für uns da“, „wenn man ein Problem hatte, konnte man zu ihm gehen“, „die Gespräche mit ihm werden mir fehlen“ – so lautete der Tenor, wenn man die Schüler der Mathias-von-Neuenburg-Realschule zum Abschied des Schulsozialarbeiters Wolfgang Gerbig befragte, heißt es in einer Mitteilung der Schule.
Die Tür seines Beratungszimmers in der Realschule war fast immer offen – und fast immer waren Schüler dort zu finden.
Gerbig war seit 2015 an der Realschule und hat dort viele wichtige Bausteine initiiert: die Streitschlichter, den Schülermedientag, den Neuenburger Fußballcup, die Veranstaltung „Stationen der Sucht“, die Medienwerkstatt, die Funbox, Sozialkompetenztraining und den Fotowettbewerb. Die meisten Veranstaltungen sind inzwischen schon zu einer Tradition geworden, wie zum Beispiel der Neuenburger Berufsinformationstag, heißt es.
Ein großes Anliegen waren ihm auch der richtige Umgang mit sozialen Medien und Handys, hier nahm er die Eltern mit ins Boot. Außerdem wollte Gerbig aktiv das Klassenklima und Sozialverhalten der Kinder verbessern, heißt es. Hierfür ging es zum Beispiel in den Wald: An verschiedenen Stationen durften die Schüler sich ausprobieren, mussten auf Slacklines balancieren, über eine Stange klettern und gemeinsam verschiedene Aufgaben meistern.
Als Sänger kennt man ihn als „Woger“
Auch für die SMV (Schülermitverwaltung) und die Lehrer war der Schulsozialarbeiter ein Ansprechpartner, der Differenzen in den Klassen schlichtete und bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite stand.
Nun geht er in den Ruhestand. Langweilen wird er sich dort jedoch wohl nicht: Er steht als Sänger und Komponist auf den Bühnen des Markgräflerlands, dort kennt man ihn als „Woger“.
