Zusammenarbeit von Kommunen: Stabübergabe im Sechser-Club

Von links: Andreas Braun, Ralf Pahlow, Rudolf Fluck, Torben Dorn und Michael Schmitt.
GemeindeDer Staffelstab wandert weiter: Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens hat der Bürgermeister der Gemeinde Mönchweiler, Rudolf Fluck, turnusgemäß die Sprecherrolle im traditionsreichen „Sechser-Club“ von Torben Dorn übernommen, dem Schultes der Gemeinde Dauchingen.
Der Zusammenschluss aus Brigachtal, Dauchingen, Mönchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach stehe seit Jahrzehnten für engen kommunalen Schulterschluss und eine gelebte Nachbarschaft auf Verwaltungsebene, heißt es in der Mitteilung. Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn, der das Sprecheramt bis im Juni innehatte, zog eine positive Bilanz: „Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen ist der regelmäßige Austausch untereinander ein unschätzbarer Wert. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und entwickeln gemeinsam Lösungen, die über Gemeindegrenzen hinauswirken“.
Pragmatische Zusammenarbeit
Dorn lobte insbesondere das gewachsene Vertrauen und die pragmatische Zusammenarbeit im Sechser-Club. Mit der symbolischen Übergabe des Staffelstabs übernahm Mönchweilers Bürgermeister Rudolf Fluck offiziell die Sprecherrolle für das kommende Jahr. Er dankte seinem Amtskollegen Dorn für die engagierte Leitung und kündigte an, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen: „Ob Jugendbeteiligung, Mobilität, Energie oder Digitalisierung – unsere Gemeinden stehen vor ähnlichen Aufgaben. Gemeinsam können wir mehr bewegen und voneinander lernen“.
VS etwas entgegen setzen
Der Sechser-Club, gegründet vor rund 50 Jahren, ist eine informelle, aber beständige Gesprächsrunde der Bürgermeister der sechs Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen. Ursprünglich aus der Not heraus entstanden, planungsrechtliche Entwicklungen selbst zu gestalten und sich nicht vom Oberzentrum Villingen-Schwenningen diktieren zu lassen, „hat sich das Format über die Jahrzehnte hinweg zu einem wichtigen Netzwerk entwickelt“. Die Sprecherfunktion wechselt jährlich unter den Mitgliedsgemeinden. Mit einem klaren Bekenntnis zur interkommunalen Zusammenarbeit wurde die Übergabe in freundschaftlicher Atmosphäre begangen – ein Zeichen dafür, „wie wertvoll gewachsene Strukturen sind“.