Villingen-Schwenningen
: Kinderglonkiball besteht 40 Jahre

Fasnet: Junge Akteure legen sich kräftig ins Zeug / Sams und Taschenbier führen durchs Programm
Von
Birgit Heinig
Oberndorf
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Die Mini-Glonkinchen tanzen ihren Gardetanz beim 40. Kinderglonkiball in der Neuen Tonhalle besonders inbrünstig. Foto: Heinig

Schwarzwälder Bote

Ein närrisches Geburtstagsfest wurde am Sonntagnachmittag in der Neuen Tonhalle gefeiert: Der Kinderglonkiball ist 40 Jahre alt geworden.

VS-Villingen. Unglaublich: Viele der Mamas und Papas, die mit ihren Kleinen gekommen waren, haben die ersten Kinderbälle der Glonkigilde selbst als Kinder und noch in der Alten Tonhalle erlebt. Vielleicht ein Grund, warum sich die Gilde am Sonntag vor Besuchern kaum retten konnte.

Schon zwei Stunden vor Ballbeginn wurde die Schlange der Anstehenden auf dem Vorplatz zwischen Kino und Tonhalle immer länger. Glonkivatter Günther ­Reichenberger entschuldigte sich bei seiner Begrüßung dafür, dass schließlich nicht für alle Erwachsene ein Sitzplatz zu bieten war.

Für den Jubiläumsball legten sich die jungen Akteure rund um Regisseur Michael Reichenberger besonders ins Zeug. Auch ohne die sonst übliche Gastzunft lieferte der Nachwuchs ein prallvolles Programm ab, das traditionell mit dem Einmarsch der Jungblechtrommler unter der Leitung von Helge Lorenzen begann.

Glonki-Prinzessin Annabell Lorenzen und Prinz Ryan Lehmann erledigten ihr Debüt mit links und verliehen Orden für zwei, fünf und zehn Jahre aktive Mitgliedschaft. Seit zwei Jahren dabei sind Liana Chevallier (Glonkinchen), Niklas Frank, Luca Grano, Jannik Hermann, Luis Kuschal, Raphael Richter (Jungtrommlerzug), Dennis Durler und Mia-Luna Willmann (Krawazi-Ramblers).

Einen Orden für fünf aktive Jahre bekamen: Celine Arno, Amelie Avdulahu, Franka Braun, Elin Curcija, Mia-Marie Schneider (Glonkinchen), Ryan Lehmann, Immanuel Übersohn, Tim Waltinger (Jungtrommler), Mia Ruf (Majoretten) und Maron Spott (Krawazi-Ramblers). Und schon seit zehn Jahren tanzt Larissa Nantes bei den ­Glonkinchen.

Eine nette Idee war, das rotschöpfige Sams (Anemie Werner) und seinen "Papa", den Herrn Taschenbier (Michael Reichenberger), durch das Programm führen zu lassen. Und das hatte einiges zu bieten: Ausgelassen tobten von den Mini- zu den Midi-Majoretten und Glonkinchen, von den Glonki-Kids über den wesentlich verjüngten Fanfaren- und Spielmannszug bis zum Nachwuchs der Krawazi-Ramblers alle Mitwirkenden über die Bühne und rissen das bunte Völkchen mit, das bis zum Bühnenrand herangerückt war und nur von gestandenen Aufpasser-Glonkis davon abgehalten werden konnte, ebenfalls die Bühne zu stürmen.

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