Villingen-Schwenningen
: Gemeinsames verbindet

Stadtmusikdirektoren kennen sich seit Studienzeit / Am Samstag Konzert in der Tonhalle
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Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Wolfgang Wössner und Markus Färber (von links) geben gerne den Ton an und setzen dabei auf Harmonie. Die beiden Stadtmusikdirektoren kennen sich seit ihrer Studienzeit. Foto: Bürgerstiftung

Schwarzwälder-Bote

Villingen-Schwenningen. Sie sind nicht nur beide Stadtmusikdirektoren, einer in Villingen, der andere in Schwenningen, und mit ein paar Tagen Unterschied gleich alt. Markus Färber und Wolfgang Wössner verbindet noch viel mehr.Zuerst einmal am Samstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, das erste gemeinsame Konzert der Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen und der Stadtmusik Schwenningen in der Neuen Tonhalle zugunsten der Bürgerstiftung Villingen-Schwenningen. Sie setzt damit den großen Schlusspunkt unter ihre Veranstaltungsreihe zum 40-jährigen Bestehen der gemeinsamen Stadt.

Der Brigachtaler Färber und der aus Schramberg-Rötenberg stammende Wössner sind sich bereits Ende der 1980er Jahre beim Start ihrer musikalischen Karriere begegnet. Bei den Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen in Stuttgart und Karlsruhe bewarben sich beide für einen Studienplatz im Fach Klarinette, wobei es den einen in die schwäbische Metropole und den anderen nach Baden verschlug. Während für Wolfgang Wössner gleich klar war, dass er Dirigent eines Blasorchesters werden will, schloss Färber zunächst seine Ausbildung zum Orchestermusiker ab.

Seit 1993 ist Wolfgang Wössner in Schwenningen. Er war damals der jüngste Bewerber und handelte aus, dass er das Aufbaustudium zum Blasorchesterdirigent absolvieren kann. Dabei trafen sich die beiden wieder – und zwar an der Musikhochschule Zürich, wo sie Blasorchesterdirektion studierten.

Bevor Markus Färber 2001 zur Stadtmusik Villingen kam, dirigierte er ab 1997 verschiedene andere Orchester.

Die beiden 44-jährigen Vollblutmusiker verbindet die Liebe zur Musik und eine lange Freundschaft. Beruflich gebe es immer wieder Berührungspunkte, wenn auch die beiden Stadtmusiken in verschiedenen Landesverbänden organisiert sind. Für rund 200 Musiker trägt jeder Dirigent Verantwortung.

Während die Jugendorchester schon öfter gemeinsam auftraten, ist das Konzert, das nun zugunsten der Bürgerstiftung geboten wird, der erste gemeinsame Auftritt der großen Orchester. Beide sind gespannt und freuen sich, dieses Gemeinschaftswerk stemmen zu dürfen. Karten gibt es bei den städtischen Verkaufsstellen.

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