Villingen-Schwenningen
: Für Weilersbach eingesetzt

Ortsvorsteherin verabschiedet scheidende Räte / Mehr Geld zur Verfügung
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Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Jens Steinhäuser, Rosi Braun und Christian Schwierz (von links) werden dem neuen Weilersbacher Ortschaftsrat nicht mehr angehören. Silke Lorke dankte allen für das engagierte Mitwirken. Foto: Preuß

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VS-Weilersbach (spr). Es bestehen keine Hinderungsgründe für die neu gewählten Kandidaten, in den Weilersbacher Ortschaftsrat einzuziehen. Dies stellte das Gremium am Montag während der jüngsten Sitzung fest.Mit Ortsvorsteherin Silke Lorke und Tobias Lorke werden dann zwar zwei Mitglieder mit dem gleichen Nachnamen im Rat sitzen, da es sich aber um eine Verschwägerung dritten Grades handelt, ist dies im Sinne des Wahlrechts nicht relevant.

Silke Lorke nutzte die Sitzung, um die ausscheidenden Räte zu verabschieden. Rosi Braun hatte nach zwei Wahlperioden frühzeitig angekündigt, nicht wieder zu kandidieren. Christian Schwierz und Jens Steinhäuser hingegen hatten das Nachsehen gegen andere Kandidaten der CDU-Liste. "Ihr habt Euch immer für die Menschen in Weilersbach eingesetzt und großes Engagement gezeigt", sagte Lorke. Zuletzt sei dies bei den umfangreichen Vorbereitungen auf die 1250-Jahr-Feier der Fall gewesen.

Positive Nachrichten hatte Lorke zum Haushalt des nächsten Jahres. Sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshaushalt seien die Beträge leicht erhöht worden, so dass sich der Rat Gedanken über die Investitionen machen könne. Die Runde kam überein, gleich nach den Sommerferien in der neuen Besetzung die Gemeindeliegenschaften zu begutachten, um sich ein Bild von möglicherweise gegebenem Sanierungsbedarf zu machen.

Bedarf herrscht auf alle Fälle für ein neues Kommunalfahrzeug für Gemeindearbeiter Bernd Kornhaas. Das seitherige Gerät ist defekt, und das Ersatzgerät weist längst nicht alle benötigten Funktionen und Zusatzgeräte auf. Kornhaas leihe sich zwar in umliegenden Ortschaften nach Möglichkeit Geräte aus, aber das klappe freilich nicht immer. "Wenn also mal irgendetwas nicht gleich gemäht ist, nicht schimpfen, im Moment geht es nicht besser", bat die Ortsvorsteherin die Weilersbacher um Verständnis.

Einig ist sich der Rat, den Bolzplatz in der Ortsmitte wieder herrichten zu lassen. Dazu soll die Spielfläche im Herbst ausgebessert und eingeebnet und im Frühjahr neu angesät werden. Zudem sollen die Tore erneuert werden.

Kurz vor der Fertigstellung steht die Pflasterung der Wege auf dem Friedhof. Christoph Stern regte an, mehr Sitzgelegenheiten zu schaffen, da nur an der Aussegnungshalle Bänke vorhanden seien. Dieser Gedanke fand ungeteilte Zustimmung der Ratskollegen. Bei der ohnehin fälligen Besichtigung der abgeschlossenen Baumaßnahme werde der Rat das Thema vor Ort diskutieren.

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