Übung in Marbach: Wie die Feuerwehr den Kellerbrand löscht

Das Evangelische Gemeindehaus in Marbach war Übungsobjekt der Feuerwehr-Abteilungen Marbach und Rietheim.
Willi Zimmermann- Feuerwehr Marbach und Rietheim probten im evangelischen Gemeindehaus in Marbach.
- Szenario: Kellerbrand durch defektes Kühlgerät, Treppenhaus wegen Rauch unpassierbar.
- Marbach löschte über den Haupteingang im Obergeschoss – Rietheim rettete per Steckleiter.
- Wärmebildkameras erleichterten die Personensuche, fünf Menschen galten als eingeschlossen.
- Drohne überwachte das Geschehen, Lüfter entnebelte das Haus, Glutnester wurden abgelöscht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Angenommen wurde, dass der Kellerbrand durch einen Defekt von Kühlgeräten entstand.
Eine massive, schnelle Rauchentwicklung sorgte dafür, dass die Flucht übers Treppenhaus nicht mehr möglich war. Zu dem Zeitpunkt waren immerhin noch fünf Personen in den Räumen. Sozusagen das abrupte Ende einer After-Party.
Während sich die Marbacher Feuerwehr-Abteilung die Brandbekämpfung vom Haupteingang im Obergeschoss her vornahm, brachte die Rietheimer Abteilung die Personen mittels einer Steckleiter in Sicherheit, die sich auf einen außen liegenden Steg im Obergeschoss flüchten konnten.
Dichter Rauch
Die zahlreichen Zuschauer blickten von außen in die Fenster eines stockdunklen Veranstaltungsraums. Nicht weil die Vorhänge zugezogen waren, sondern weil der Rauch zu dicht war.
Der Angriffstrupp unter Atemschutz führt heutzutage Wärmebildkameras mit sich. Es erleichtert die Suche nach eingeschlossenen Personen erheblich, im Gegensatz zu früher, als man sich mühsam vorantasten und alles durchsuchen musste, was von Gesamtkommandant Markus Megerle zu erfahren.
Von Drohne überwacht
Da sich das Feuer durch die Hohlräume bis in den Dachbereich durchgefressen hatte, wurden auch von außen Löscharbeiten eingeleitet, einschließlich des Ablöschens von Glutnestern am Schluss der Übung.
Aufmerksam beobachteten die Zuschauer, wie ein mobiler Lüfter das Gemeindehaus wieder entnebelte. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurden den Einsatzkräften ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt. Daher erfolgte auch der Rückbau der Übung unter Marscherleichterung.
Aus der Luft wurde das Szenario von der in Marbach stationierten Drohnen-Gruppe überwacht.