Trossinger stirbt bei Skiunfall: Spendenaktion für Witwe und Sohn gestartet

Mutter Kristina Thordsen, der 15-jährige Sohn Finn und Vater Bruno Maier. Eine Spendenaktion soll die Familie nach dem tragischen Tod des Vaters nun entlasten.
ThordsenNach dem tragischen Skiunfall im österreichischen Montafon, bei dem ein 61-jähriger Mann aus Trossingen ums Leben kam, ist nun eine Spendenaktion für seine Familie ins Leben gerufen worden. Freunde und weitere Angehörige wollen die Witwe Kristina und ihren 15-jährigen Sohn Finn in dieser Ausnahmesituation unterstützen – emotional und finanziell.
Der Familienvater war am Freitag, 20. Februar, im Skigebiet Silvretta Montafon im Bereich von St. Gallenkirch tödlich verunglückt. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilte, waren Vater und Sohn am Nachmittag abseits der markierten Pisten unterwegs und wollten sich im Novatal treffen. Während der Jugendliche dort ankam, blieb sein Vater verschwunden.
Der 15-Jährige suchte mehrere Stunden lang selbst nach ihm, ehe am Abend ein großangelegter Sucheinsatz begann. Einsatzkräfte fanden den 61-Jährigen schließlich unter einem Baum im Schnee liegend – jede Hilfe kam zu spät. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Hohe Kosten durch Rettung und Überführung
Zur kaum fassbaren Trauer kommt nun eine erhebliche finanzielle Belastung für die Familie. Durch den umfangreichen Bergrettungseinsatz, an dem zahlreiche Einsatzkräfte, Drohnen und ein Rettungshubschrauber beteiligt waren, sowie durch die Überführungskosten aus dem Ausland sind hohe Ausgaben entstanden.
„Was als besonderer Vater-Sohn-Ausflug in die Berge begann, endete in einem unfassbaren Schicksalsschlag“, schreibt ein Freund der Familie unserer Redaktion. Kristina und Finn hätten nicht nur ihren Ehemann und Vater verloren, sondern stünden nun auch vor finanziellen Herausforderungen, die zusätzlich schwer wiegen.
Ein Zeichen der Solidarität
Freunde, Bekannte und Wegbegleiter der Familie rufen deshalb zur Unterstützung auf: Jeder Beitrag – unabhängig von der Höhe – sei ein Zeichen der Anteilnahme und der Solidarität. Ziel sei es, der Familie zumindest die finanziellen Sorgen etwas zu nehmen, damit sie Raum und Zeit habe, den Verlust zu verarbeiten.
Auch das Teilen des Spendenaufrufs helfe, die Aktion bekannter zu machen. „Lasst uns gemeinsam zeigen, dass sie in dieser schweren Zeit nicht allein sind“, heißt es abschließend.
Erst vor wenigen Wochen war ein weiterer Familienvater aus dem Kreis Tuttlingen bei einem Snowboard-Unfall in Österreich ums Leben gekommen.
Spendenkonto
Wer die Familie unterstützen will, kann auf dieses Konto Spenden überweisen:
Empfänger: Bruno Maier und Kristina Thordsen
Iban: DE41 6435 0070 0021 2758 52