Trossingens französischer Treffpunkt
: Senioren freuen sich über neuen Bouleplatz

Biodivers bewachsen mit Spontanvegetation – so präsentierte sich der Bouleplatz die vergangenen Jahre. Jetzt wurde er hergerichtet, sehr zur Freude vor allem der Senioren. Nutzbar ist er jedoch für jeden.
Von
Ingrid Kohler
Trossingen
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Bei hohen Temperaturen und südlichem Flair wurde am Dienstagnachmittag die ertüchtigte Boule-Anlage von den Ortssenioren und Bürgermeisterin Susane Irion wieder in Betrieb genommen.

Bei hohen Temperaturen und südlichem Flair wurde am Dienstagnachmittag die ertüchtigte Boule-Anlage von den Ortssenioren und Bürgermeisterin Susanne Irion wieder in Betrieb genommen.

Ingrid Kohler
  • Trossingen richtet einen bestehenden Bouleplatz her – er wird wieder offiziell bespielt.
  • Bürgermeisterin Susanne Irion betont: Der Platz soll als Treffpunkt im öffentlichen Raum dienen.
  • Ortsseniorenrat lädt jeden zweiten Dienstag ab 14.30 Uhr ins Hohner-Areal zum Boule ein.
  • Bauhof säuberte die Anlage; ein Boulekoffer der Bürgermeisterin unterstützt den Neustart.
  • Ziel ist ein niederschwelliges, geselliges Angebot, offen für Senioren und künftige Senioren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Neben den normalen monatlichen Veranstaltungen lädt der Ortsseniorenrat jetzt zusätzlich einmal jeden zweiten Dienstag im Monat zum Boulespielen im Hohner-Areal ein. Es sei heute eigentlich keine richtige Einweihung, sagte Bürgermeisterin Susanne Irion, denn „den Bouleplatz gibt es schon lange“. Dieser sei in den vergangenen Jahren eher „biodivers und mit Spontanvegetation“ bewachsen gewesen.

Jetzt habe der Bauhof „richtig Hand angelegt“, kein Unkraut sei mehr zu sehen. „Das Boulefeld soll jetzt wieder zum Treffpunkt werden“, sagte die Bürgermeisterin mit Blick auf den „öffentlichen Raum als dritten Ort“, denn es gebe immer mehr einsame Menschen.

Die Stadt wolle nicht nur für die Jugendlichen etwas tun, sondern auch für Senioren, und dankte den Ortssenioren für die Anregung, den bestehenden Bouleplatz wieder zu ertüchtigen. Die Vorsitzende der Ortssenioren, Roberta Zuber freute sich, dass am Dienstagnachmittag trotz hoher Temperaturen so viele Senioren gekommen sind, um Boule zu spielen. „Dass wir das jetzt wieder uneingeschränkt tun können, haben wir der Bürgermeisterin zu verdanken.“

Die Anregung der Ortssenioren sei schnell aufgenommen worden. Sie dankte dem Bauhof Trossingen für die schnelle Herrichtung der Plätze. „Sie sehen jetzt professionell aus und wir üben jetzt, dass wir auch professionell werden.“ Allerdings „wir benötigen jetzt noch etwas Zeit zum Üben, um später vielleicht gegen Teams aus der Partnerstadt Cluses anzutreten“.

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Die Idee zum Boulespielen sei entstanden, „weil wir zusätzlich zu unseren anderen monatlichen Veranstaltungen etwas Geselliges machen wollten“, sagte Roberta Zuber. Es sollte sportlich sein, aber niederschwellig. „Ein Angebot für jeden, sodass wir eine große, starke Mannschaft werden.“

Boulekoffer von der Bürgermeisterin

Bevor Wolfgang Steuer die Anwesenden mit den Spielregeln des mehr als 100 Jahre alten Boulespieles vertraut machte, das vor allem in Frankreich als Volkssport unter dem Namen Pétanque bekannt ist, wurde noch mit einem „Zielwasser“ auf viele schöne Spiele und gesellige Stunden angestoßen. Als Überraschung überreichte die Bürgermeisterin einen Boulekoffer an die Vorsitzende Roberta Zuber.

Ab sofort sind jeden zweiten Dienstag im Monat ab 14.30 Uhr alle Senioren oder werdenden Senioren, wie Roberta Zuber bemerkte, ins Hohner-Areal eingeladen zum Boulespielen, um sich in geselliger Runde zu treffen.