Traditionsmarkt zum Advent: Heißer Aperol, volle Stände und viel Tradition in Unterkirnach

Der FC Alemannia bietet an seinem Stand Punsch und Fleischküchle an – und ein freundliches Lächeln für alle, die hier vorbeischauen und sich bewirten lassen.
Hella SchimkatDer Unterkirnacher Weihnachtsmarkt am ersten Advent hat eine lange Tradition. Um 12 Uhr sollte er beginnen, doch viele Besucher waren schon früher auf dem Mühlenplatz und im Mühlentreff, denn wer zuerst kommt, ergattert die schönsten selbstgebastelten Angebote.
Auch die Weckmänner und Brote, die Bäcker Matthias King in der Mühle gebacken hatte, fanden reißenden Absatz, verkauft wurden sie von Schülern der Roggenbachschule.
Viele Bürger und Bürgerinnen hatten große Taschen dabei, in denen die Brote, Weckmänner oder Adventsgestecke und mehr verstaut wurden.
Die Getränke-Angebote waren sehr kreativ und schmeckten köstlich: Am Stand des Tischtennis-Clubs konnte man sich mit heißem Aperol aufwärmen, der Akkordeon-Spielring servierte Winzer-Glühwein.
Von Punsch bis Bier
Bei LaMaBock gab es nicht nur attraktiv verarbeitete Geweihe, sondern auch Malibu-Heißgetränk mit Apfelsaft, bei den Kürnach-Hexen gab es zünftigen Hexenpunsch, am Stand des FC Alemannia konnte sich der Besucher, der noch nicht genug fror, ein Bier genehmigen. So richtig kalt war es nicht, aber die Luft war doch etwas feucht und der Boden auch.
Dafür gab es im Mühlentreff Überdachung und auch Kaffee und Kuchen, dessen Erlös der Nachsorgeklinik Tannheim gestiftet wurde.
Die Damen des Akkordeon-Spielrings hatten wieder Socken in allen Größen und Farben gestrickt. Das machen die acht Frauen seit Jahren, die Marke von 100 Sockenpaaren haben sie jährlich längst überschritten. Der Katholische Kindergarten bot nicht nur Gebasteltes an, sondern auch eine Tombola, Nieten wurden hier nicht gezogen, denn jedes Los versprach einen Gewinn zum Aussuchen.
Der Tischtennis-Club verkaufte schon Eintrittskarten für Papis Pumpels, die am 9. Mai anlässlich des 50-jährigen Bestehens des TTC auftreten werden. „Nein, der Vorverkauf ist nicht zu früh, so eine Eintrittskarte könne man an Weihnachten oder Geburtstagen auch verschenken“, waren sich die Mitglieder des TTC einig.
Einlage zu gewinnen
Die Bürger-Energie-Genossenschaft hatte sich sehr interessante Fragen rund um die Energie einfallen lassen. Wer die Fragen beantwortete, konnte nicht nur etwas über PV-Anlagen und mehr lernen, sondern auch 200 Euro als Einlage bei der Genossenschaft gewinnen.

Bei der Energie-Genossenschaft kann ein anspruchsvolles Rätsel gelöst werden, zu gewinnen gibt es 200 Euro als Einlage.
Foto: Hella SchimkatNeben vielen weiteren Angeboten konnte in der Mühle um 13 Uhr mit dem evangelischen Kindergarten gesungen werden. Die Roggenbachschule startete mit der Erzähl-Mühle und 13.30 Uhr.
Und um 14 Uhr wurden sie vom katholischen Kindergarten abgelöst.
So richtig stimmungsvoll wurde es abends ab 17 Uhr und bis 21 Uhr wurden noch Speisen und Getränke angeboten.