Sternsinger in Schwenningen: Sie sammeln eine beeindruckende Summe

Die Sternsinger aus Schwenningen waren an zwei Tagen unterwegs
Jochen SchwilloSie sammelten dabei die beeindruckende Summe von 10 800 Euro für die deutschlandweite Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“ steht.
Mit ihrem Engagement setzten die Kinder und Jugendlichen ein deutliches Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit, die Kinderrechte verletzt und international verboten ist. Gleichzeitig brachten sie den traditionellen Segen in die Häuser der Stadt.
Nach der feierlichen Aussendung durch Pfarrer Thomas Schmollinger machten sich am Samstag und Sonntag insgesamt 55 Kinder mit ihren 25 Begleitpersonen auf den Weg. Rund 400 Anmeldungen waren zuvor im Schwenninger Pfarrbüro eingegangen – ein starkes Echo auf die Aktion. „Es wurden etwa 600 Menschen besucht und rund 900 Haussegen erneuert“, berichtet Nicole Tischler-Hauser aus dem Organisationsteam.
Auch beim OB
Die Sternsingergruppen wurden vielerorts herzlich empfangen. Auch Oberbürgermeister Jürgen Roth nahm sich im Schwenninger Rathaus Zeit für den Besuch der Kinder. Zudem standen traditionell die Altenpflegeheime der Stadt auf dem Programm. Dort freuten sich besonders die Seniorinnen und Senioren über die Begegnung und den Segen.
Nach ihren Fußmärschen durch den südlichen und nördlichen Teil Schwenningens kehrten die jungen Sternsinger nach rund vier Stunden meist erschöpft, aber zufrieden zurück.
Im St.-Franziskus-Gemeindehaus wartete an beiden Tagen ein warmes Essen, das von zwölf Helferinnen und Helfern frisch zubereitet wurde. Am Samstag standen Grillwürste mit Salat oder ein Grünkernburger zur Auswahl, am Sonntag wurde Pasta serviert.