Standort im VS-Zentralbereich: Jetzt soll es mit dem neuen Feuerwehrzentrum schneller vorangehen

Auf dieser Fläche im Zentralbereich von Villingen-Schwenningen soll das neue Feuerwehrzentrum entstehen. (Archivfoto)
Marc Eich- Villingen-Schwenningen plant ein Feuerwehrzentrum für rund 16 Millionen Euro.
- Die Stadt ändert das Vergabeverfahren – statt Generalübernehmer nun Generalplaner.
- Begründung: Risiken bei Rohstoffen, Energie und Transport könnten Zuschläge auslösen.
- Ziel ist ein Zeitgewinn, zudem können lokale Betriebe bei Einzelvergaben mitbieten.
- Ausschuss empfahl die Vorbereitung, der Gemeinderat entscheidet am 22. Juli.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Zentralbereich von Villingen-Schwenningen soll für insgesamt rund 16 Millionen Euro ein neues Feuerwehrzentrum entstehen.
Grünes Licht für dieses Projekt gab der Gemeinderat vor ziemlich genau einem Jahr und auch im Haushaltsplan für den Doppelhaushalt 2026/2027 wurden entsprechende Mittel veranschlagt. Doch so richtig voran ging es mit dem neuen Ausbildungs- und Logistikzentrum seitdem nicht. Eigentlich hätte eine Ausschreibung bereits 2025 erfolgen sollen, der Baustart für den ersten Bauabschnitt war für 2026 angedacht.
Doch was vor einem Jahr offenbar schon ein Diskussionspunkt war, kam nun in der Sitzung des Technischen Ausschusses am 14. Juli nochmals auf den Tisch. Mit einem knappen Ergebnis hatten die Stadträte im Juli 2025 in einem separaten Beschluss die Vergabe an einen Generalunternehmer festgelegt, mit dem Ziel, frühzeitig eine möglichst hohe Kosten- und Terminsicherheit zu erreichen.
Generalplaner soll beauftragt werden
„Nach erneuter und vertiefter Prüfung der Rahmenbedingungen kommt die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass die Vergabe an einen Generalübernehmer unter den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen voraussichtlich nicht die wirtschaftlichste Lösung darstellt“, heißt es hierzu in der Sitzungsvorlage. Die Verwaltung sehe aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten auf den Rohstoff-, Energie- und Transportmärkten die Gefahr von Risikozuschlägen, erläuterte Bürgermeister Detlev Bührer im Ausschuss. Deshalb soll nun ein Generalplaner beauftragt und die Bauleistungen anschließend gewerkeweise ausgeschrieben werden – damit dieser mit seinem Team „möglichst schnell hier loslegen kann“, so Bührer.
Die Verwaltung verspreche sich durch das geänderte Verfahren einen erheblichen Zeitgewinn. Ein weiterer Vorteil: Die Einzelvergabe ermöglicht es auch ortsansässigen Handwerks- und Bauunternehmen, sich unmittelbar an den Ausschreibungen zu beteiligen.
Stadträte wünschen sich Tempo
Der CDU-Fraktion sei es wichtig, dass es am Ende ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis gebe, erklärte Stadtrat Dirk Sautter, betonte aber auch: „Was wir auf keinen Fall wollen, ist, dass das Projekt jetzt nochmal ein Jahr rumliegt. Wir möchten jetzt wirklich sehen, dass es vorwärtsgeht.“ Dem schloss sich auch SPD-Stadtrat Bernd Lohmiller an.
Dirk Gläschig (Freie Wähler) begrüßte das Verfahren und die Möglichkeit, dass auch regionale Betriebe in die Arbeiten eingebunden werden können. „Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass es schnell vorangeht.“
Die Ausschussmitglieder empfahlen einstimmig, die Planungsleistungen über einen Generalplaner vorzubereiten. Der Gemeinderat wird darüber am 22. Juli final entscheiden.

