Spatenstich für Wohnmobilstellplatz
: Ort der Begegnung für Camper am Villinger Brigachufer

Die Stadt feierte den ersten Spatenstich für den neuen Wohnmobilstellplatz und den Start der Renaturierung der Brigach in Villingen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Spatenstich für den neuen Wohnmobilstellplatz an der Brigach (von links): Boban Kekeleski, Abteilungsleiter Grünflächen- und Tiefbauamt, Tobias Herrmann, Interimsgeschäftsführer der WIR VS und persönlicher Referent des Oberbürgermeisters, die Stadträte Sebastian van Ryt und Olaf Barth, Stadträtin Ulrike Merkle, Oberbürgermeister Jürgen Roth, die Stadträte Dirk Sautter, Michael Steiger und Bernd Lohmiller, Simone Haug von der WIR VS sowie Stadtrat Wolfgang Zimmermann.

Stadt VS

Mit einem offiziellen Spatenstich hat Oberbürgermeister Jürgen Roth im Beisein von Mitgliedern des Gemeinderats, Aufsichtsräten der WIR GmbH, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und WIR GmbH sowie Vertretern der Bauunternehmen den Startschuss für zwei bedeutende Projekte gegeben: den neuen Wohnmobilstellplatz am Brigachufer und den ersten Abschnitt der Brigach-Renaturierung in Villingen.

Die Stadt und die WIR Villingen-Schwenningen GmbH setzen damit ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tourismus, ökologische Aufwertung und eine attraktive Stadtentwicklung, heißt es in einer Mitteilung. Oberbürgermeister Jürgen Roth: „Der heutige Spatenstich ist mehr als ein symbolischer Akt. Wir schaffen hier ein Angebot, das unsere Stadt bereichert – für Gäste, für die Natur und für alle, die gerne an der Brigach unterwegs sind. Wir gestalten hier einen Ort, der Menschen zusammenbringt und unsere Stadt noch lebenswerter macht.“

Direkt an der Brigach und in unmittelbarer Nähe zur historischen Innenstadt entstehen bis Herbst 42 moderne Stellplätze mit Stromanschlüssen, Frischwasser- und Entsorgungsstationen, begrünten Aufenthaltsbereichen sowie einer Informations- und Servicezone. Die Bauarbeiten führt die Firma Fischer Landschaftsbau aus Bonndorf aus.

Der neue Wohnmobilstellplatz ist ein echter Gewinn für unsere Stadt. Wir schaffen hier einen Ort, der Komfort, Nähe zur Natur und kurze Wege in die Innenstadt verbindet. Unser Ziel ist es, Gästen einen modernen, einladenden Aufenthalt zu bieten – und gleichzeitig die lokale Infrastruktur sinnvoll zu stärken“, betonte Projektleiterin Simone Haug.

Bessere Lebensräume für Fische und andere Wasserorganismen

Parallel zum Stellplatzbau beginnt der erste Abschnitt der ökologischen Renaturierung der Brigach. Auf rund 230 Metern – von der Fußgängerbrücke in Richtung Mühlenstraße bis zum Beginn des Unteren Dammwegs – wird das Gewässer naturnah umgestaltet. Ziel ist es, die Strukturvielfalt zu erhöhen und bessere Lebensräume für Fische und andere Wasserorganismen zu schaffen. Geplant sind unter anderem leichte Laufverlagerungen, neue Strömungs- und Lebensraumstrukturen sowie eine Niedrigwasserrinne, die auch bei geringem Wasserstand eine durchgängige Wasserführung sicherstellt. Wo möglich, wird harter Uferverbau zurückgebaut, um der Brigach wieder mehr Raum für eine natürliche Entwicklung zu geben.

„Die Renaturierung der Brigach ist ein wichtiger Schritt, um unser Stadtgewässer ökologisch zu stärken und seine natürliche Entwicklung zu fördern. Wir geben der Natur Raum zurück, verbessern die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen und schaffen gleichzeitig einen Ort, an dem Menschen die Vielfalt eines lebendigen Flusses unmittelbar erfahren können“, stellt Silvie Lamla, Leitung Grünflächen- und Tiefbauamt, die Bedeutung heraus.

Land Baden-Württemberg fördert die Arbeiten

Die Renaturierung ist Teil eines Gesamtprojekts von rund 1100 Metern Länge, das in drei Bauabschnitten umgesetzt wird. Das Land Baden-Württemberg fördert die Arbeiten, geplant und begleitet werden sie von der Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH aus Baden-Baden. Mit dem Gesamtprojekt stärkt die Stadt Villingen- Schwenningen sowohl die ökologische Qualität der Brigach als auch ihre Bedeutung als naturnaher Erholungsraum.

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