Sommerfeste in Villingen: So läuft die Festsaison am Walkebuck

Der Festplatz am Walkebuck in Villingen ist ein beliebter Veranstaltungsort.
Simone NeßBei ausgelassener Stimmung haben die Südstadtclowns kürzlich die Sommerfest-Saison auf dem Festplatz am Walkebuck in Villingen eröffnet. Der idyllisch gelegene Platz am Rande der Villinger Südstadt ist seit vielen Jahren ein beliebter Veranstaltungsort – doch wer darf dort eigentlich feiern? Wir haben bei der Stadt Villingen-Schwenningen nachgefragt.
Auf rund 4000 Quadratmetern erstreckt sich der Festplatz am Walkebuck, eingebettet in viel Grün und umgeben von Bäumen. Seit seiner Neugestaltung im Jahr 1978 – am 3. Juni desselben Jahres wurde der Platz erstmals in Betrieb genommen – ist der Platz aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und gehört neben dem Festplatz Möglingshöhe und dem Festplatz Friedengrund zu den drei großen Veranstaltungsorten in Villingen-Schwenningen.
Die Stadt Villingen-Schwenningen ist Eigentümerin des Grundstücks und hat der Gemeinschaft der Siedler und Eigenheimer Villingen Südstadt – kurz Siedlergemeinschaft – die Nutzung des Festplatzes gestattet, teilt Patrick Ganter, Pressesprecher der Stadt Villingen-Schwenningen, auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Dieser Unterstand bietet auch bei schlechtem Wetter die Möglichkeit zum Feiern.
Foto: Simone NeßDie Siedlergemeinschaft sei laut Ganter berechtigt, die Festplatzanlage zur Erfüllung von eigenen Vereinszielen zu nutzen und zur Förderung der Gemeinschaft eigene Sommerfeste auf der Anlage durchzuführen. Darüber hinaus ist die Siedlergemeinschaft verpflichtet, den Festplatz auch anderen gemeinnützigen Vereinen aus dem Stadtbezirk Villingen für Sommerfeste zur Verfügung zu stellen.
Anzahl der Sommerfeste ist begrenzt
Doch durch die angrenzenden Wohnhäuser, die nur eine Straße von dem Festplatz trennen, gibt es dabei die ein oder andere Einschränkung. „Die Durchführung von Sommerfesten auf der Festplatzanlage ist auf maximal sechs zweitägige öffentliche Wochenendveranstaltungen im Jahr begrenzt“, teilt Ganter mit. Die Lärmeinwirkungen auf die umliegenden Wohngebiete seien dabei so gering wie möglich zu halten, wobei vorgeschrieben ist, dass bestimmte Immissionswerte nicht überschritten werden dürfen. „Die Veranstaltungen sind bis spätestens 23 Uhr zu beenden“, erklärt der Pressesprecher.

Für Kinder steht dieser Spielplatz am Festplatz bereit.
Foto: Simone NeßAm Walkebuck betreibt die Siedlergemeinschaft ein eigenes Vereinsgebäude, so Ganter weiter. Dieses Gebäude werde vom Verein gepflegt und unterhalten. Das Vereinsheim sei voll ausgestattet mit allem was für den Festbetrieb benötigt wird – vor Ort gibt es Wasser, Strom und eine kleine Toilettenanlage. Kinder können sich außerdem auf einem Spielplatz austoben.

Auch ein kleines Toilettenhäuschen gibt es am Festplatz am Walkebuck in Villingen.
Foto: Simone NeßEine Entschädigung für die Stadt für die Platznutzung entfällt, da sich das Vereinsheim im Eigentum der Siedlergemeinschaft befindet und der Stadt daher kein Aufwand entsteht, erzählt Ganter weiter.
Damit Planung und Koordination reibungslos ablaufen, teilt die Siedlergemeinschaft die Überlassung des Platzes an weitere Vereine sowie die Termine, an denen Sommerfeste durchgeführt werden sollen, so früh als möglich, jedoch bis spätestens acht Wochen vor dem jeweiligen Termin der Stadt mit.
Die Sommerfest-Termine im Überblick
Die Termine der diesjährigen Sommerfeste stehen bereits fest und finden jeweils an einem Samstag und Sonntag statt. Nachdem die Südstadtclowns den Auftakt gemacht haben, laden die Villinger Fazenedle am 5. und 6. Juli zum Sommerfest ein. Das Fest beginnt samstags um 15 Uhr und endet sonntags um 20 Uhr.
Das Fest der Rietvögel folgt am 19. und 20. Juli, gefolgt von der Schanzelzunft am 26. und 27. Juli. Die Historische Bürgerwehr und Trachtengruppe Villingen lädt zum traditionellen Waldfest am 16. und 17. August ein. Das Fest der Bürgerwehr startet am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr.
Den traditionellen Schlusspunkt setzen wie gewohnt die Villinger Hexen am 13. und 14. September, dem letzten Wochenende der Sommerferien.
