Schwenninger Unternehmen: Wie erfolgreich Jauch mit dem Batteriegeschäft ist

Die Geschäftsleitung von Jauch in der Batterieproduktion in Schwenningen (von links): Timo Schmidt, Firmeninhaber Thomas Jauch, Eberhard Heiser und Marc Schott.
Jauch Quarth GmbH- Jauch baut seit 1976 das Batteriegeschäft aus und gilt als technologisch führend bei Lithium.
- Die Sparte wurde international erweitert – mit frühen Kontakten nach Asien und festen Strukturen.
- Heute ist der Bereich neben frequenzgebenden Bauteilen zentral für die Jauch-Gruppe.
- In Schwenningen entstanden Produktion von Lithium-Batteriepacks sowie Test- und Zertifizierungszentrum.
- Jauch begleitet Projekte von Entwicklung bis Serie – Technik, Sicherheit und Regulierung greifen zusammen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit dem Einstieg in das Batteriegeschäft 1976 hat sich der Bereich kontinuierlich zu einem technologisch führenden Lösungsanbieter für Lithium-Batterien entwickelt, zeigt das Unternehmen mit Sitz im Gewerbegebiet In der Lache in Schwenningen mit.
Ausgangspunkt war die Übernahme der Vertretung für den Schweizer Knopfzellenhersteller Renata AG. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Batterie-Geschäft des Schwenninger Mittelständlers schrittweise international ausgebaut, Produktions- und Lieferantenstrukturen etabliert und technisches Fachwissen aufgebaut.
Früh knüpfte das Unternehmen Geschäftskontakte nach Asien und etablierte Strukturen für internationale Märkte, zeigt Jauch Quartz weiter auf. „Die daraus entstandenen Partnerschaften und Strukturen prägen das Batteriegeschäft bis heute und bilden die Grundlage für die weitere Ausrichtung dieses Bereiches.“
Zentrales Geschäftsfeld
Vor diesem Hintergrund gewann der Batteriebereich innerhalb der Jauch-Gruppe kontinuierlich an Bedeutung. „Heute zählt er – neben den frequenzgebenden Bauteilen – zu dem zentralen Geschäftsfeld des Unternehmens und adressiert ein dynamisches, technologiegetriebenes Marktumfeld“, informiert Jauch Quartz weiter.
Kompetenzen ausgebaut
Ein wesentlicher Faktor für das kontinuierliche Wachstum der Batteriesparte bei Jauch war und ist der systematische Ausbau technischer Kompetenzen: Jauch begleitet den Angaben zufolge heute Kundenprojekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Entwicklung kundenspezifischer Batteriesysteme über Prototypen und Tests bis zur Serienfertigung. Dabei greift das Unternehmen auf ein breites interdisziplinäres Team aus Ingenieuren, Technikern, Juristen und Fachspezialisten zurück, das sowohl technische als auch regulatorische Anforderungen abdeckt.
Infrastruktur aufgebaut
Am Firmensitz in Schwenningen wurden in den vergangenen Jahren gezielt eigene Infrastruktur und Fertigungskompetenzen aufgebaut. Dazu zählen die Produktion von Lithium-Batteriepacks sowie ein eigenes Test- und Zertifizierungszentrum für Zellen und Batterien.
„Diese Kombination aus Entwicklung, Qualifizierung und Produktion ermöglicht die Umsetzung kundenspezifischer Lösungen unter definierten Qualitäts- und Sicherheitskriterien.
Experte ordnet ein
Kundenspezifische Lithium-Batteriesysteme bewegen sich heute in einem deutlich komplexeren Umfeld als noch vor einigen Jahren. Sönke Zacher, Jurist und Leiter des Batterie-Projektmanagements bei Jauch, ordnet diese Veränderung wie folgt ein: „Technische Anforderungen, Sicherheitsaspekte und regulatorische Rahmenbedingungen greifen zunehmend ineinander. Entscheidend ist, diese Faktoren frühzeitig in der Entwicklung zu berücksichtigen und das vorhandene Know-how strukturiert an unsere Kunden weiterzugeben.“
Vor dem Hintergrund steigender technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen wird es künftig immer wichtiger, Batteriesysteme ganzheitlich aus einer Hand zu entwickeln, zu qualifizieren und zu fertigen, erläutert Jauch Quartz.
Mit 50 Jahren Batteriekompetenz sieht sich Jauch hierfür gut aufgestellt und richtet den Blick auf den weiteren Ausbau des Batteriegeschäfts in internationalen Märkten.
